Dienstag, 1. April 2014

Ausblick auf den Blog im April


Das war der März
Im März gab es wieder etwas Selbstgemachtes als Projekt, #1, #2 und #3.
Dann hat Marko Z. Kristin einiges zu seiner Arbeit erzählt, die eng mit seinem Fantasyroman verbunden ist.
Jo hat ihren Blog mit einer perfekten und unterhaltsamen Rezension bereichert.


Rezensiert:


Das war das Postfach im März
"Das Erbe der Carringtons" von Betty Schmidt: "Nach dem Tod ihrer Mutter entwickelt Sarah Lewis magische Fähigkeiten. Fasziniert von der neuen Welt, die sich ihr offenbart, findet sie jedoch heraus, dass das Leben einer Hexe nicht nur verführerisch, sondern auch tödlich sein kann. Umgeben von Magie, Dämonen, Werwölfen, Vampiren und einem mysteriösen Verfolger, der sie einfach nicht in Ruhe lassen will, versucht sie, die Geheimnisse ihrer Vergangenheit aufzudecken. Darüber hinaus muss sie lernen, sich selbst zu verteidigen, um sich zu schützen und das Leben, und den Willen, des Mannes zu retten, in den sie sich mehr als nur ein bisschen verlieben könnte."

Jonas Winner läd ein: "am 1. April erscheint mein neuer Roman „Das Gedankenexperiment“ – und zwar als gebundenes Buch im Droemer Knaur Verlag.
Am 10. April möchte ich in einer kleinen Buchpremiere das Buch vorstellen und Euch alle dazu herzlich einladen!
Eintritt ist umsonst, Getränke und Snacks auch.
Wir machen das in der Fritschestraße 68, 10585 Berlin. Was soll ich sagen … das Buch liegt mir wirklich am Herzen. Ich weiß nicht – wahrscheinlich habe ich circa 30 Jahre gebraucht, um es zu schreiben.
Freu mich sehr, wenn Ihr kommt!"

Nico Weinert hat ein neues Werk veröffentlicht: "Chronik von Chiara I - Der Kuss der Unsterblichkeit": Die junge Chiara wird auf dem Heimweg entführt. Sie erwacht in einer Burg und lernt den Herren des Hauses kennen. In dem Moment, in dem sie beginnt seinem Charme zu erliegen muss sie feststellen, dass es sich bei der attraktiven Erscheinung um einen Vampir handelt.

Juna Benett hat mit "Formbar. Begabt" ihren Debütroman veröffentlicht.
"Nehmen wir an, du kannst erreichen, was immer du willst, ohne dabei die Konsequenzen fürchten zu müssen.
Wo ziehst du die Grenzen der Moral?
Nehmen wir an, du entdeckst in dir eine Macht, die so groß ist, dass sie deine Vorstellungskraft sprengt.
Weißt du, wozu du fähig bist?
Nehmen wir an, du musst dich entscheiden. Das Leben des Menschen, den du liebst, oder dein eigenes.
Was wirst du tun?
Bisher waren die fehlende Aufmerksamkeit ihres Schwarms und das Partyoutfit ihrer besten Freundin die schwerwiegendesten Probleme im Leben der sechzehnjährigen Hannah. Dies ändert sich schlagartig, als sie mit einer Gabe konfrontiert wird, die Macht über Leben und Tod verleiht, und die sich in den falschen Händen verheerend auswirken könnte.
Was wie ein harmloses Experiment beginnt, wird schnell zur lebensbedrohlichen Gefahr."

Der Tod fährt Audi“ von Kristian Bang Foss: "Asger ist Werbetexter in Kopenhagen, wird jedoch nach einer grandios verpatzten Werbekampagne vor die Tür gesetzt – zuerst von seinem Chef und kurz darauf von seiner Freundin. Von der Welt betrogen betäubt er sich mit Alkohol und amerikanischen Fernsehsendungen.
Als er einen Job als Pflegehelfer in einem sozialen Brennpunkt Kopenhagens annehmen soll, will er sich zunächst drücken. Doch Asger und der todkranke Waldemar merken schnell, dass sie etwas gemeinsam haben: den Sinn für schwarzen Humor und einen gnadenlos zynischen Blick auf die Welt. Als Waldemar auf die aberwitzige Idee kommt, einen Road-Trip von Dänemark bis zu einem Heiler nach Marokko zu unternehmen, ist Asger sofort dabei."
Der Autor liest am 21. März um 19.30 Uhr in der Nordischen Botschaft in Berlin.

Susanne Gerdoms "Dracyr - Das Herz der Schatten": "Ein mächtiger Drachenmagier herrscht mit seinen Schattenreitern über Albrastor. Bei der Machtübernahme verlor die junge Kay ihre Familie – und schwört Rache. Unter falschem Namen schleicht sie sich bei den Drachenherren ein. Bald findet Damian, der Sohn des Drachenmagiers, Gefallen an ihr. Und auch ein Junge namens Duke macht ihr den Hof. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Kay ihr Ziel jedoch nicht aus den Augen verliert: den Tod des Drachenlords. Aber ihr wahres Schicksal wartet tief unter der Burg auf sie, in den Pferchen der Dracyr. Denn in ihren Träumen hört sie immer wieder ihre Stimme. Besonders die des Mitternachtsdrachen Gormydas ..."

"Crashkurs PR - So gewinnen Sie alle Medien für sich" - Kai Oppel kam als Presssemitteilung bei mir an. Den Hintergrund dazu verstehe ich jedoch nicht. Die Public Relations Agenur hat den Text wahrscheinlich an viele Mailadressen versendet und das beste gehofft. Aber so ohne, dass man sich kennt und keine Anrede und was genau mich zum passenden Leser macht ... mhm.


Das bringt der April
Zuerst einmal ein neues Lebensjahr, bei dem die Zahl einem Angst machen kann - aber noch kann ich abrunden, also was soll's?
Nachdem ich in der letzten Zeit eine spürbare Urban Fantasy Phase hatte, hat sich mein Lesegeschmack wieder zur High Fantasy gedreht. Und dieser Monat war heavy! Ich habe unglaublich viel gelesen - also für mich - und war erstaunt, wie viel guter Stoff dabei war. Das hat mich auch anderweitig ziemlich beflügelt und mal sehen, was daraus wird.
Neben den üblichen Dingen gibt es einen Roman, der schon etliche Jahre auf dem Buckel hat, einen Re-read, einen fürs (junge) Herz und einen mit Bildern.
Die Autorin Sarah Gaspers hat sich bereit erklärt, etwas zu ihrem Roman "Äthergeboren" im Autorenplausch zu erzählen. Eine Geschichte, die in Deutschland im Jahr 1883 spielt und mit Amalia eine Schmugglerin und Kapitänin des Luftschiffes Pegasus als Hauptcharakter besitzt.
Ich erzähle von einigen "Neu"en Sachen und vielleicht gibt's sogar ein Interview.


Was mich bewegt hat
Mich hat in diesem Monat eine Menge bewegt, vor allem "Ungerechtigkeiten" als solche, in etwa wie es sein kann, dass jemand über eine Million Geld hinblättert für eine Telefonnummer bei der alle Zahlen gleich sind, aber die Kids in Afrika ... Ihr wisst schon. Oder dass unsere Politiker sich über achthundert Geld im Monat(!) mehr zahlen, aber mitten in Deutschland nachweislich die Armut steigt. Das meiste davon nehmen wir mittlerweile irgendwie einfach hin, zu viel was wir sonst im Kopf haben und mal ehrlich, können wir dagegen überhaupt etwas unternehmen? Puh, ich hoffe, das haben sich einige unserer Vorfahren nicht auch gefragt und ihre jeweilige Sache abgeblasen ...

Mir ist es in den letzten Wochen mehrmals passiert, dass ich in bestimmten Gruppen keinen Anschluß (virtuell) gefunden habe. Ein wirklicher Beinbruch ist das nicht, aber ich hätte mir gewünscht, dass wir (mittlerweile ja nicht mehr so zahlreichen) Fantasy/Phantastikfreunde etwas vernetzter wären. Aber schon vor einem Jahr habe ich die Grüppchenbildung im (deutschen) Genre bemängelt und dieses Phänomen hat sich leider vertieft. Dann ist mir früher schon aufgefallen, dass man offenbar "jemand sein" sollte, also hier und da aktiv sein (z.B. Rezi schreiben) oder mit x und y zusammengearbeitet haben. Eine Person an sich und allein zählt nicht mehr viel, so mein Eindruck. Und dann eine, die sich bewusst entschieden hat, sich keiner der Gruppen anzuschließen, sondern allgemein die Fühler auszustrecken ... das funktioniert gar nicht mehr, fürchte ich.
Es ist also kein Wunder, dass es kaum bis keine neuen Impulse gibt, wenn immer nur die gleichen das Gleiche tun.
Und wenn man "jemand sein" muss, dann bedeutet das ebenfalls, dass man mit der eigenen, ehrlichen Meinung tunlichst hinter den Berg halten sollte. Ich glaube, obwohl viele im Genre unzufrieden sind, sagen es viel zu wenige. Wenn überhaupt.
Kein Wunder also, dass die meisten schon jetzt nachlesen was in Übersee passiert, statt hier bei uns etwas zu verändern und auf die Beine zu stellen.

Privat habe ich mich mehrmals gefragt, wieso ich "Das Rad der Zeit" immer noch nicht zuende gelesen habe, obwohl ich die Bücher mehrmals in der Hand gehalten habe. Angst, dass es dann vorbei ist? Oder was?

Als ich die Neuigkeit gehört habe, hat es mich vor Freude fast aus den Socken gehauen: Die "Teenage Mutant Hero Turtles" kommen im Oktober ins Kino! Die deutsche Intro der Trickfilmserie gibts hier.
Nostalgie pur, die Serie habe ich geliebt.
Aber dann konnte man sich einen Trailer des Films ansehen (hier).
Abgesehen davon, dass diese neuen Turtles nichts mehr mit dem Original zu tun haben, verstören mich die Bilder ganz allgemein. Scheint wieder einer dieser bunte-Bilder-nix-dahinter-Filme zu werden. Ach und ja: Frauenbild 2014! Aus der super coolen, selbstbewussten April wird Megan Fox. Welcher Idiot hat DAS denn bitte veranlasst?
Wieder mal ein Film, der zeigt, dass man Vergangenes auch ruhig mal ruhen lassen kann. Neu ist nicht immer besser.
Frage: Schaue ich den Film aus Prinzip nicht an oder werde ich es lieben ihn zu verreißen?


(Seltsame) Suchanfragen

ist penner ein schlimmes schimpfwort
Ja.

alienswissen
"Wie seziere ich einen Menschen in fünfzehn Mars-Minuten?"

gummibärchen zeichnen
Willst Du die nicht lieber essen?

pedoviele meine nähe
Abgesehen davon, dass ich hoffe, dass es da keine gibt, bitte Duden benutzen bei schwierigen Wörtern. Danke.

warum ich nicht lese
Zu schwer?

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