Samstag, 1. Juni 2013

Ausblick auf den Blog im Juni


Das war der Mai


Rezensiert:


Das war das Postfach im Mai

Sabine Sigl hat "Diva Liebe. Unerwartet Eins" geschrieben. "Möglicherweise interessiert Sie ja auch Sommer- Liebesroman mit völlig neuartigen Fatasyelementen. (Achtung: Ist nicht mit herkömmlicher Fantasy vergleichbar! Meine Figuren sind Emotionen, die apokalyptischen Reiter, Chaos , ein Selbstwert). (...) Ich habe mein psychologisches Know-how und meine „Steckenpferde“ Physik und Radio in eine Geschichte rund um eine Radioredaktion in Wien gepackt sowie eine fantastische Simultanwelt namens Aletheia für Emotionen und andere Aspekte des Menschseins, wie den Selbstwert, geschaffen."

Elvira Stecher veröffentlicht im Juni: "„Das Antlitz der Göttin“ ist eine Geschichte um Frauen, die durch Magie ihr Leben verändern, ganz gewöhnliche Leben in einer gewöhnlichen (aber sehr schönen) Stadt. Die Geschichte ist sehr komplex, außerdem ist mir die Sprache sehr wichtig."
Im Juni wird es eine Gratis-Aktion geben, bei der die ersten 83 Seiten kostenlos zu lesen sein werden.

Gabi Groger hat vor wenigen Wochen mit "Verrückt nach Brause" ihren Debütroman veröffentlicht. "Es handelt sich um einen heiteren Frauenroman rund um die alleinerziehende Birgit Fischer, die ihren ganz normalen Alltagswahnsinn zwischen Kind, Hund und Büro mit viel Humor meistert. Dabei lässt sie kein Fettnäpfchen aus. Als sie das Internet für sich entdeckt, erlebt sie dort Heiteres und Skurriles mit der Spezies Mann. Schnell lernt sie Dirk alias Ahoibrause kennen, der sich geheimnisvoll gibt. Ob er ihr Traummann ist?"


Das bringt der Juni

Zunächst einmal besseres Wetter, denn angeblich bewegt sich ein Azoren-Hoch auf Deutschland zu, das mindestens eine Woche lang viel Sonnenschein und Sommerwetter bescheren soll. Wichtig ist daran vor allem, dass das genau in meinem Urlaub passieren wird ...
Dann wird es einen neuen Autorenplausch geben: Gemma Halliday hat den sechsten Band ihrer "High Heel"-Serie in Eigenregie auf Deutsch übersetzen lassen. Das freut auch den deutschen Verlag der Autorin, der die Serie nach Band 5 leider einstellen musste. "... eine ganz tolle Geste an die deutschen Leser, finden wir!"
Und ich auch. Den Text wird es einmal in englischer und einmal in deutscher Sprache geben. Außerdem wird die Autorin einen Leser sehr glücklich machen, denn Band 6 wartet schon auf ...
Nach den vielen Jugendbüchern bewegen sich die Rezensionen wieder deutlich in eine phantastische Richtung. Einige ältere Titel sind dabei, die ich einfach aus Neugier aus dem Regal gezogen habe. Vampire im Weltall? Lasst Euch überraschen.
Wem die Buchtrailer fehlen, muss nicht traurig sein. Sie pausieren nur ein bisschen, weil ich einige Dinge etwas umplanen und verschieben musste. Das ist aber nicht so schlimm, sie kommen nämlich wieder.
Daneben wieder alles, was nicht planbar ist ...


Was mich bewegt hat

Ein Verlag schickte Wochen vor dem Erscheinungstermin eines seiner Bücher als Rezensionsexemplar an Blogger. Die meisten quittierten dies mit den Worten: "überraschend", weshalb ich davon ausgehe, dass sie nicht damit gerechnet haben.
Besagtes Buch stand ebenfalls auf meiner Wunschliste und ich hätte es gekauft, gelesen, darüber geschrieben. Als ich aber sah, dass eine Fülle von Blogs damit übersäht worden ist, wandelte sich meine Vorfreude auf das Buch in Wut. Schade, das Buch werde ich jetzt nicht mehr lesen.
Nicht nur, dass es eine Fülle an Meinungen zum Buch geben wird, es fühlt sich einfach unfair an. Damit ist diese Werbeaktion für mich nach hinten losgegangen. Und: Ich habe überlegt, ob das nicht schon vorher auch bei anderen ähnliche Gefühle ausgelöst hat. Ich weiß ja, dass sich hier und anderswo auch Leser tummeln, die keine eigene Homepage/Blog/etc. haben und auch nicht danach streben. Wie fühlt es sich an, wenn man selbst vorfreudig ist, vielleicht spart, um das Buch anschaffen zu können und dann mitbekommt, wie andere, die das Buch nicht mal haben wollten damit beschenkt werden?
Edit: *seufz* Und es nur wenig später bei Tauschticket einstellen?

Das bringt mich gleich zum nächsten Thema. Entgegen meiner sonstigen Angewohnheit habe ich mir mehrere Posts angesehen, in denen es darum ging, dass neue Bücher angekommen waren. Irgendwann war es mir nich mehr möglich, die Blogs voneinander zu unterscheiden, weil jeder die gleichen Bücher bekommen hat. Zwar waren auch viele Käufe dabei, der Fakt an sich bleibt jedoch.
Schließlich suchte ich - zu viel Freizeit? - massenhaft Blogs ab, ob es nicht ein paar gibt, die KEINE Jugendbücher besprechen oder wenigstens auch mal ältere Titel. Von Fantasybloggern ganz zu schweigen - die kann man wirklich an einer Hand abzählen. (PS: Nein, keine Vampire, keine Romance, sondern echte Phantastik/Fantasy!)
Das allerschlimmste aber: Ich habe diesen Monat selbst jede Menge Jugendbücher besprochen.

Im Mai habe ich, was neu angeschaffte Bücher anbelangt, den Vogel abgeschossen. Autsch! Zwar gab es so einige Neuerscheinungen, für die ich mich interessiert habe, aber es fanden auch zahlreiche andere Geschichten zu mir. Irgendwie ist das ja ein schönes Gefühl, aber andererseits auch ein wenig beängstigend!

Durch Zufall stieß ich auf einen Blogger, der sich vorrangig mit Fantasy/Phantastik beschäftigt. In einem älteren Post regte sich in ihm offenbar der Unmut gegenüber anderen (weiblichen?) Bloggern und vor allem dem Umstand, dass sie "Genrehopping" begehen würden. Das klang bei ihm tatsächlich so, als sei es eine weniger gute Sache und würde obendrein nur von jenen gemacht, die entweder gar nicht wirklich an Büchern/dem Lesen derselben interessiert wären oder aber auch von jenen, die im Grunde eigentlich keine Ahnung haben.
Ich musste über diesen Post und dessen Kern doch eine Weile nachdenken und verstehe im Grunde nicht, was daran verkehrt sein soll, wenn man dies macht. Zum einen muss es doch recht langweilig sein, sich auf nur eines zu beschränken. Zum anderen erweitert es den Horizont eines jeden Lesers, auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.

Es erreichte mich wieder mal eine Mail, in der um eine gegenseitige Verlinkung ersucht wurde. "Deshalb möchten wir gerne eine gegenseitige Verlinkung vorschlagen. Literaturblogs sollten sich gegenseitig unterstützen und vernetzen!"
Im weiteren Verlauf der Mail bin doch etwas wütend darüber geworden, für wie dumm die Angeschriebenen einmal mehr verkauft werden sollten. Dass es mehrere waren, war zunächst nicht ersichtlich, die besagte Blogroll füllte sich aber doch recht schnell. Erst einmal sah sich der Absender nicht als Blog, sondern eine ehrenamtliche Redaktion. Das allein sagt in meinen Augen schon sehr viel. Dann haben diese Seite und meine thematisch wenig miteinander zu tun.
Ich frage mich immer, warum man sich nicht einfach unterstützt, indem man verlinkt. Punkt. Großes Gewese und auch noch Gegenseitigkeit ... ist das denn wirklich nötig? Ich denke, wir wissen alle, worum es wirklich geht und mir wäre es lieber, dies auch offen auszusprechen. Ich möchte einfach nicht wie eine Massenware und/oder, viel schlimmer, wie ein Dummkopf behandelt werden.
Warum sucht man sich nicht einfach Blogs - oder muss ich schon sagen "Redaktionen"? - die sich mit den eigenen Themen überschneiden, liest diese regelmäßig und baut sich so ein Netzwerk auf? Das ist viel glaubhafter, als diese, in meinen Augen unseriöse, Werbeaktion.
Sich gegenseitig verlinken kann jeder, sich gegenseitig lesen (und austauschen), in meinen Augen die wahre Unterstützung eines jeden Blogs jedoch nicht.
Ich finde es einfach nicht fair, so auf andere zuzugehen.



(Seltsame) Suchanfragen

buch über eine tierärzin die glaubt ein tier zu verarzten, aber in wirklich ein gestaltwandler
Ha! Michelle Raven.

spiele verlorene werke der welt
Kein Wunder, dass der bei mir gelandet ist.

feiertag erfinden
Zum Beispiel?

von der nachbarin gefesselt und in den sack gesteckt
Äh?
Halloooo?!

atmosphäre schaffen durch wörter
ich bin ein niemand und wer bist du
ideen für märchenvortsetzungen
kirk schmerz mccoy
sprichwörter wie du dummer esel

warum ich nicht lese
Zu schwer?

Kommentare:

  1. Huhu! :)

    Wenn du dich auf dieses Buch gefreut hast, warum lässt du dir das durch diese Werbeaktion kaputt machen? Es geht um die Geschichte und es geht um dich. Werbemaßnahmen ändern doch nichts daran, wie sich das Buch für dich liest. Und wenn du es unfair findest, dass du das Buch nicht bekommen hast, obwohl es auf deiner Wunschliste stand, und andere - überraschend - doch... Keine Ahnung, wonach der Verlag da geht, aber die können ja nicht wissen, wer es sich sowieso wünscht. Du hättest denen aber wegen einem Rezi-Exemplar schreiben können. ;)

    Es gibt sicher wenige Blogs, die einzig Fantasy/Phantastik besprechen. Schon gar nicht mit einem geringen Jugendbuch-Anteil. Ich suche mir da ja auch manchmal einen Wolf... Aber so langsam akzeptiere ich, dass es eben einfach so ist. Was bleibt mir auch anderes übrig? ;)

    Allerdings kann ich beide Sichtweisen nicht verstehen, sowohl die für als auch die gegen Genrehopping. Meine Güte, es gibt da auch noch so etwas wie den eigenen Geschmack. Wenn ich nun einmal gerne deutsche Fantasy lese, und dort nicht einmal alle Richtungen, dann heißt das nicht, dass ich nicht offen bin, sondern nur, dass ich dieses Genre eben aus meinen ganz persönlichen Gründen sehr gerne lese. Es heißt nicht, dass ich mich für etwas besseres halte. Aber auch nicht, dass ich meinen Horizont nicht erweitere - das klappt für mich mit Fantasybüchern besonders gut. Und es ist nicht langweilig! Mich langweilen andere Dinge, beispielsweise oberflächliche Geschichten...

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    1. Hallo Marny,

      schön, Dich hier zu lesen!
      Nun ja, es war kein Buch, das ich UNBEDINGT haben wollte, sondern eines von so einigen, die ich mir anschaffen wollte. Und da da noch genug übrig sind, lasse ich es bei diesem eben bleiben. Ist für meinen Geldbeutel auch nicht verkehrt. ;-)

      Es wundert mich trotzdem, dass es so wenige Phantastikleser gibt. Ich meine, das lesen doch so viele Leute, also wo sind die, die darüber schreiben?

      Wünsch Dir einen sonnigen Tag (hier regnets ... mal wieder)
      Soleil

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  2. Ich glaube, ich weiß, um welches Buch es dir geht. Ja, ich war auch überrascht, das viele das Buch erhalten haben, mich hatte es im Vorfeld auch interessiert, aber nicht so angesprochen, dass ich es mir sofort kaufen wollte. Nachdem aber jetzt so viele damit "erschlagen" wurden und in Zukunft wir "leser" ebenso von Rezensionen erschlagen werden, warte ich ab. Ich spare auf andere Bücher, die ich wirklich, wirklich haben möchte.

    Ich versuche auch wieder zwischendurch einige ältere Bücher zu lesen. Das mit "Genrehopping" finde ich eigentlich gut. Ich liebe Bücher, die mit asiatischer Geschichte zu tun haben. Deswegen habe ich erst "Tochter des Glücks" von Lisa See gelesen (und vorher den ersten Band noch einmal zum Auffrischen). Danach aber direkt "Herzklopfen in Virgin River", weil ich schon so lange auf den nächsten Band der Reihe von Robyn Carr gewartet habe. Das eine ist ein historischer Roman, das andere eine typische Liebesschnulze. Und aktuell? "Inselzauber" von Gabriella Engelmann. Also etwas älteres, zwar auch romantisch, aber eher lockeres. Zwischendurch (selten) lese ich auch mal etwas spannenderes, ich lese sehr viele Jugendbücher - aber warum soll man nicht wenigstens mal etwas ausprobieren?

    Die eMail mit der Vernetzung bekam ich ebenfalls - in zweifacher Ausführung von zwei verschiedenen eMail-Adressen und Absendern - mit identischem Text. Ich habe sie direkt gelöscht. Vernetzen bedeutet nicht, Links ertauschen. Wenn ich Links auf meinem Blog empfehle, dann deshalb, weil ich die Blogs etc. gerne lese.

    Liebe Grüße!
    Schönes Wochenende :)

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    1. Ich sag' ja, heutzutage gibt es so einiges Lesematerial und so muss ich dieses Buch nicht mehr haben. Interessant fand ich jedoch meine Reaktion darauf. Ob es anderen wohl mal ähnlich ging?
      Lisa See mag ich auch sehr gern.
      Es hieß in Mail 2 (habe sie auch doppelt bekommen) da sei beim ersten Mal was schief gelaufen. Mich hat aber auch irritiert, dass die Mail auf einen (männlichen) Namen lief und geantwortet hat ein zweiter (weiblicher) Name. Und das übrigens ziemlich unnett (und eingebildet), als ich einen Teil der obigen Antwort sendete. Dass Links bares Geld wert sind, wissen aber sicher nicht viele Leser/Blogger, wenn ich mir die schneller wachsende Linkliste dort anschaue.
      Neben dem Redaktion/Blogger Problem wurde mir auch gesagt, es sei doch wohl sehr viel besser, die Links untereinander zu stellen und dann eine kurze Erklärung dazu zu schreiben, statt läppisch und wahllos irgendwo eine Blogroll einzubauen. *hüstel* Da ist jemandem wohl nicht klar, dass die meisten --> Blogger, an die sie sich sich gewandt haben, eine eben solche Blogroll verwenden. Und: dass die selten wahllos ist.
      Wenn man also eine so schlechte Meinung von anderen --> Blogs hat, warum verlinkt man die dann? Logo: Links sind bares Geld wert.
      Jede einzelne Verlinkung, die im Gegenzug gemacht wird, ist nicht selbst verdient und darum menschlich absolut wertlos.
      Mah, das macht mich immer noch sauer.
      Den Grund zu einer Verlinkung, den Du anführst haben sie gar nicht erst gelten lassen ...

      Danke, Dir auch!
      LG
      Soleil

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  3. Ich steh gerade auf dem Schlauch, denn ich habe keine Ahnung, welches mysteriöse Buch da haufenweise verschenkt wurde. ;) Liegt wohl daran, das ich die Neuzugänge-Posts zwar nicht gänzlich meide, aber nur bei meinen absoluten Lieblingsblogs lese.

    Genrehopping... jau, schuldig! Mir wäre es zu langweilig, bei einem einzigen Genre zu bleiben und so mixe ich fröhlich Fantasy, Liebesromane und allgemein Belletristik mit einem Schuß Krimis und einer Prise Sachbuch. ;) Mir ist es aber egal, wenn andere bei einem Genre bleiben. Aber warum man dagegen, hm, meckert (?) erschließt sich mir auch nicht. Bin ich etwa nur eine "ernsthafte Leserin", wenn ich bei einem Genre bleibe?

    Die dämliche Mail habe ich auch bekommen - und gleich gelöscht.

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    1. Na ja, wenn man selbst etwas auf dem Schirm hat, dann fällt es einem halt auf. Und noch gibt es ja das Dashboard. :)
      Mir ist an mir selbst aufgefallen, dass ich in den letzten Monaten wenig Genrehopping begangen habe, allerdings alle Teilaspekte der Phantastik gelesen. Vielleicht wäre ihm das schon zu viel ;-)
      Ich hätte die Mail auch einfach löschen, statt darauf antworten sollen ...

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  4. Man, ich habe keine Ahnung, um welches Buch es geht, jetzt bin ich ja doch neugierig.

    So ganz kann ich aber nicht verstehen, warum du keinen Bock hattest, das besagte Buch jetzt selbst zu lesen (oder zu besprechen).
    Ich hab auch nicht so recht verstanden, was dich genau daran stört, dass der Verlag das an so viele Blogger geschickt hat.
    Wie es scheint, war das eine Marketingaktion, die aufgegangen ist. (hmm, ich frag mich gerade, ob ich das Buch auch bekommen hab ...) *g*


    Es gibt übrigens einige englischsprachige Blogs, die fast ausschließlich Fantasy für Erwachsene besprechen, Pats Fantasy Hotlist beispielsweise oder The Wertzone. Vielleicht hilft Dir das weiter?

    Ich nehme mal den Denkanstoß mit, vielleicht wieder ein bisschen mehr klassische Fantasy auf meinem Blog zu besprechen. Das Problem, dass ich da habe ist aber, dass ich finde, dass die Jugendfantasy in den letzten Jahren ein bisschen mehr gewagt hat als die klassische Erwachsenen-Fantasy

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    1. "... dass die Jugendfantasy in den letzten Jahren ein bisschen mehr gewagt hat als die klassische Erwachsenen-Fantasy"

      Echt? Faszinierend! Was wäre das denn? (Das ist keine Ironie, ich lese keine Jugendfantasy und bin gespannt auf die Antwort.)

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    2. Ich glaube nicht, dass Du das Buch bekommen hast, es sei denn, Du willst es für Deine LiRo Woche lesen ;-)
      In erster Linie hat es auch, denke ich, mit Achtung vor dem, was man liest, zu tun. Wenn jemand noch nicht einmal etwas haben will, dann legt er es entweder in die Ecke oder verschenkt (vertauscht) es halt weiter. Und andere hätten sich darüber gefreut ...
      Klar, ich auch, aber ich kann es ja immer noch kaufen. Aber der Eindruck, den die Aktion hinterlassen hat, war nicht schön.

      Hihi, schau mal in meine Blogroll (engl.) ;-) Ich würde aber ehrlich gesagt gern mehr deutsche Blogs lesen, die a) etwas erwachsener/professioneller und b) mehr Fantasylastiger sind. Die MUSS es doch geben.

      Ich bekomme öfter mal um die Ohren geknallt, Young Adult traue sich mehr und sei darum beliebter. Ehrlich gesagt: ich lese immer mal wieder Jugendromane und kann das Argument nicht nachvollziehen. WAS ist denn da gewagter? Oder lese ich die falschen Romane? Eine Entwicklung nach vorn sehe ich da einfach nicht.
      Für mich ist es irgendwie wie dieses "Engel sind die neuen Vampire" Ding. Alle haben es gesagt, aber so recht gestimmt hat es nie.
      Jugendromane sind einfach anders gechrieben, sie sind fluffiger, lesen sich einfacher und schneller weg. Sie sind anders im Format und haben hochwertige Cover. DAS verkauft sich ja immer mit und ich denke, das zieht die Käufer an. Nur wenige werden überhaupt von Deiner These wissen bzw. einen Vergleich ziehen können ;-)
      Über mehr "richtige" Fantasy würde ich mich sehr freuen!

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  5. Ich verstehe dich, und auch wieder nicht. Was kommerzielle Magazine für selbstverständlich halten, das ist doch für die Buchblogger, ob männlich, weiblich oder x, auch in Ordnung, oder??? Der LoveLetter, da gehst du doch auf die Covention, bespricht die Bücher (fast) immer ein bis zwei Monate vor dem offiziellen Erscheinungstermin. Ich weiß schon, wer im neuesten Nalini Singh Roman der Held ist, weil ich den LoveLetter lese. Da steht es nämlich drin.

    Um den Roman geht es nicht, oder?

    Andererseits ist es ein Hauen und Stechen, beispielsweise bei Amazon, wer zuerst eine gefällige Rezension dort einstellt, bekommt die meisten Behilfreichungen und die Rezi bleibt oben auf der Amazon-Beliebtheitsskala. (Meine meistens nicht, die sind zu kackfrech und nicht massentauglich.) Wer zu spät kommt, den bestraft der Amazon-Logadingens und im LoveLetter konnte es auch schon jeder lesen.

    Hechel, hechel. Jeder will der Erste sein und wenn die Verlage nicht schnell genug die Rezensionsexemplare ausliefern, bekommen sie angepisste Mails von den Buchbloggerinnen.

    Ich lese jedenfalls mit großer Freude deine Rezensionen von alten, gut abgehangenen Schinken.

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    1. Bei Magazinen werden Bücher für gewöhnlich angefragt und sie werden nicht damit beworfen, obwohl sie sie nicht haben wollten ;-) (Wobei auch das vorkommt.)
      Ich war übrigens in diesem Jahr nicht auf der LLC.
      Um den Roman an sich geht es dabei wirklich nicht. Es hätte auch jeder andere sein können. Ich mag einfach den Umgang mit den Büchern nicht.
      Beim großen Onlinehändler stelle ich keine Meinungen rein, es sei denn ich werde vom Autor oder dem Verlag darum gebeten.
      Nun ja, ob 2011 oder fünf Jahre gut abgehangen sind, wage ich zu bezweifeln. ;-) Aber Bücher sind ja nicht wie Milch, sie werden nicht schlecht, weil sie älter werden ... und das ist auch gut so!


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    2. Wenn Milch älter wird, wird Joghurt drauß - oder Buttermilch (theoretisch, mit den richtigen Keimen zum Starten des Reifeprozesses).

      Wie kommst du jetzt auf 2011 oder fünf Jahre?

      Du rezensierst doch Bücher, die älter als fünf Jahre sind!

      Bücher ändern sich im Laufe der Jahre schon, rein technisch betrachtet altert das Billigpapier der Massenverlage und reagiert ekelig mit der Druckerschwärze und dem Staub. Darüber hinaus merkt man einem Roman, rückwirkend betrachtet, schon an, ob er nur ein Kind seiner Zeit ist oder so sorgfältig geplottet und geschrieben worden ist, dass er auch zwanzig, dreißig Jahre nach dem Erscheinen noch zu fesseln vermag oder man sich heimlich über sich selbst amüsiert, was für einen verquirlten Billigkäse man Mal verschlungen hat. Man selbst reift also, streng genommen nicht das Buch.

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    3. Und irgendwann verdirbt es doch ;-) Aber Bücher irgendwie nie, auch wenn sie manchmal nicht mehr ganz up to date sind. Die richtig alten Schinken kann man ja ohnehin nur im Zusammenhang lesen, in etwa mit ein wenig geschichtlichem Wissen. Doof fand ich das nur in meiner Schulzeit, als ich dazu gezwungen wurde. Aber jetzt, so frei heraus, lese ich ganz gern auch mal einen Klassiker.
      Die Zahlen waren eigentlich nur Beispiele. Vor kurzem sagte mir jemand etwas zu einem Buch, das tatsächlich 2011 auf Deutsch erstmalig erschienen ist, dass es halt "schon so lange her sei". Vielleicht ist mir das unbewusst im Kopf um gegangen.
      Was mich an den 20 Jahre und mehr Büchern immer etwas nervt ist der Geruch. Aber das kann man nunmal leider nicht verhindern. Darum fände ich es sehr gut, wenn es die endlich als E-Book gäbe. Nur leider hat damals niemand daran gedacht, dahingehend Rechte einzuholen ...
      Im Moment werde ich ja fleißig mit Büchern beschenkt, auch mit welchen, mir denen ich gar nicht gerechnet habe. Da sind durchaus auch etwas ältere dabei, was mich immer freut.

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  6. Hi Soleil!
    Ich fühle manchmal ähnlich, wenn es um Bücher geht, die inflationär in Bücherblogs besprochen werden. Dann habe ich plötzlich keine Lust mehr, dieses Buch zu lesen und wenn es noch so gut in mein Beuteschema passt. Oft landen diese Bücher auf meinem SuB oder der Vormerkliste. Ging mir z.B. so mit "Wir beide, irgendwann" von Jay Asher.
    Warum das so ist, kann ich gar nicht richtig erklären, denn bei anderen Bestsellern, die auch von Tausenden gelesen werden, ist mir das vollkommen egal.
    Ich habe es dann 9 Monate nach der Erscheinung gelesen, als der Bloghype vorbei war und es hat mir (natürlich) gut gefallen.

    Auch, was die reinen Fantasy-Blogs betrifft, stimme ich Dir zu. Die gibt es kaum, aber mich wundert das nicht. Ich lese seit über 25 Jahren Fantasy-Bücher und in meinem lesenden Bekanntenkreis gibt es niemanden, der meine Leidenschaft teilt. Sicher sind meine Bekannten keine repräsentative Gruppe, aber ich denke, dass ich zu einer "lesenden Minderheit" gehöre ;-), die auch in Bücherblogs schwach vertreten ist. Mich stört das nicht wirklich, denn ich finde trotzdem immer wieder tolle Tipps.

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    1. Hi,
      da ich viele Bücher nicht kaufe, weil sie mir schlicht zu teuer sind, sondern tausche, sind die Bloghypes meist schon vorbei und dann kann ich ein Buch tatsächlich mehr genießen. Das ist ein Aspekt, an den ich bisher noch gar nicht gedacht habe.

      In meinem engsten Bekanntenkreis gibt es auch nur sehr wenige Fantasyleser. Man kennt über die Kinder noch Harry Potter und derzeit das allseits beworbene, aber da hört es auch schon auf.
      Allerdings liest da ganz im Allgemeinen auch niemand so viel wie ich :-)

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  7. Ich stehe jetzt auch etwas auf den Schlauch, was die genannte Verlagsaktion betrifft. Dabei ist das doch eigentlich mein Genre. Aber ich bin auch nicht mehr/immer up to date. Deine Gedanken kann ich da schon nachvollziehen. Es ist halt in erster Linie eine Werbeaktion und da bekommen eben auch weniger interessierte Blogger was zugeschickt. Schade nur, wenn es letztendlich dann auf Kosten des Buches/dein Interesse geht. Wer weiß, vielleicht ändert sich das ja wieder, wenn etwas Zeit verstrichen ist. :)

    Ja, die liebe Jugendliteratur. Wie oft darf ich da was über fehlende Individualität der Blogs und der gleichen lesen. Manchmal ärgert mich das ein bisschen, muss ich zugeben. Ich denke mir aber mittlerweile einfach: warum soll ich mich verbiegen und über was anderes schreiben, bloß weil xxxxxxxxx...-Blogger das gleiche mögen wie ich? Ich habe dieses Genre bereits vor meiner Bloggerzeit sehr gerne gelesen und darüber geschrieben und tue es auch weiterhin, obgleich ich auch gerne mal kleine Abstecher in die erwachsene (Frauen)Literatur wage. Die Jugendliteratur ist mittlerweile auch oft in der All-Age-Ecke zu finden und eben sehr vielseitig. Frag nicht warum, aber es zieht mich dort einfach hin. Klar mag ich hin und wieder auch mal einen guten Fantasy-Roman. Ich bin zum Beispiel ein großer Fan der "Sevenwaters"-Trilogie von Juliet Marilier und finde es sehr bedauerlich, dass diese Hierzulande nicht fortgesetzt wird. An sich ist es sonst aber weniger mein Gerne.

    Wenn man selbst natürlich zur "Minderheit" zählt, wie Lady Heather so schön schrieb, kann ich dein Dilemma wiederum aber auch verstehen. Bei mir ist es z. B. so, dass im Bekannten-,Kollegen- und Freundeskreis kaum jemand meinen Geschmack teilt. Da bin ich dann in der Minderheit und müsste schon auf beinharte Thriller und Krimis umsteigen, damit ich mitreden kann. Da ist es für mich wiederum erfrischend mich im WWW austauschen zu können... und bin dort eine von vielen. Aber, was soll´s.

    Solche Link-Tausch-Mails lösche ich übrigens immer sofort. Da ist mir allein der Klick auf den Anwortknopf schon meiner Zeit zu schade. Und ehrlich gesagt mag ich mich über solch Dinge oftmals gar nicht aufregen. Denn im Gegensatz zu den wirklich wichtigen Dingen, ist das irgendwie schon eine Kleinigkeit, wie ich finde.

    Liebe Grüße
    Reni

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    1. Nein, das war nicht so Dein Genre, das Buch ;-)
      Nun ja, wenn jemandes Herz für ein Genre schlägt ist das auch immer etwas anderes. Aber bei vielen habe ich das Gefühl, sie lesen es halt, weil es gerade angesagt ist. Wäre es ein anderes Genre, würden sie das lesen. Bringt eben Leser ... oder so. Keine Ahnung, ich verstehe ich es auch nicht recht.
      Bei Dir schaue ich gerne rein, eben erst habe ich ein Buch entdeckt, das demnächst auf Deutsch zu haben sein wird, das ich fast im Original gelesen hätte. Leider wieder mit saftigem Preis ...
      Meine Familie liest auch fast ausschließlich Thriller :) Viele Kollegen Historische Romane. Ich sag immer: Solange sie lesen ist es wurscht WAS sie lesen.
      Ich bin es schon beruflich gewöhnt, immer höflich auf eine Mail zu antworten, weil ich es selbst nicht mag, keine Antwort zu bekommen. Aber mittlerweile glaube ich, sie hätten es ohnehin nicht bemerkt, weil einem bei so vielen Blogs wohl der Überblick leicht verloren geht. Was mich ärgert ist, dass ich bei ihrer Frageaktion für die Bachelorarbeit mitgemacht habe und da einen recht guten Eindruck gewonnen hatte. Die Antwort triefte nur leider vor Arroganz, dass es einfach nur schade ist. Sie hätten auf jeden Fall auch anders viele Leser bekommen können.

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