Freitag, 1. Juli 2011

Ausblick auf den Blog im Juli


Eigener Bio-Tomatensalat - ich komme!


Das war der Juni
Mein englisches Lieblingswort im Juni war maiden (Mädchen).
Das einschneidenste Erlebnis ist das Ende der Fantasy-Challenge gewesen. Ein Jahr lang haben wir gelesen, gekämpft, rezensiert, uns begeistert und mit unserem inneren Schweinehund gekämpft. Und nun ist es Aus. Oder?
Gleich zwei Covergleichheiten gab es zu bestaunen: HIER und HIER.
Das Tolkien Thing wird am 14.-17. Juli 2011 auf Burg Breuberg stattfinden und Melanie Metzenthin hat etwas zu ihrem neuesten Werk erzählt. Damit hat sie es sogar in den neuen Weltbildkatalog geschafft!
In Potsdam findet eine Star Trek Ausstellung statt, in der Originalstücke ausgestellt werden und jeder, der mag Klingonisch lernen kann. Im Foyer des Bastei Lübbe Verlages findet ein Fantasy Abend statt.
Die geheimnisvolle Teaserwebsite "Pottermore" fiel eher enttäuschend aus und Nicole Peelers Cover zum vierten Teil passt sich den Vorgängern an.
Kerstin Pflieger erzählt etwas zu ihrem Debüt "Die Alchemie der Unsterblichkeit" und wird dafür von ihrer kleinen Figur Maleficium ganz schön aufs Korn genommen. Womit Autoren alles leben müssen ...
Traurig aber wahr: Die FANTASYDAYS® sind für 2011 leider abgesagt worden.


Das bringt der Juli
Der Juli beginnt wie sein Vorgänger, wie er endet, steht noch in den Sternen.
Ich habe mich entschlossen, das samstagliche "Neu bei mir eingezogen ..." zu streichen. Aus dem wöchentlichen Beitrag ist irgendwie die Luft raus und es erscheint mir doch mittlerweile ein bisschen kindisch. Zwar diente es mir als kleiner Überblick, aber nachdem ich kürzlich versucht habe, meine ungelesenen Bestände zu listen, will ich lieber gar nicht wissen, was und wie viel neu einzieht.
Sollte ich daran denken, werde ich einmal im Monat in "Im X (Monat) gelesen" versuchen ein Foto zu machen. Aber ob die Bücher brav sein werden und sich ordentlich sammeln, bis Ende des Monats das Foto gemacht werden kann, müssen wir dann sie fragen.
Es gibt immer noch Autoren, die gern etwas über sich und ihre Werke erzählen möchten und ich freue mich sehr darüber. Ich mag es sehr, davon zu lesen - ich hoffe Ihr auch.


Was mich bewegt hat
Immer öfter wird mir, ob auf FB, Twitter oder direkt auf Blogs eine Frage gestellt. "Was soll ich als nächstes lesen?"
Abgesehen davon, dass allein die Menge der Fragen mittlerweile etwas nervig ist, verstehe ich auch den Hintergrund dazu nicht. Warum sollte ein anderer sagen, was als nächstes zu lesen ist?
Falls jemand den Sinn dahinter versteht, würde ich mich über Aufklärung freuen.

Häufig bekomme ich E-Mails, in denen mir jemand von einer ganz tollen Sache erzählt, für den Fall, dass ich darüber im Blog berichten möchte. Das freut mich auch ungemein, denn manchmal sind wirklich kleine Unikate dabei, auf die ich alleine nie gestoßen wäre.
Doch leider kommt es auch vor, dass mich diese Sache nicht überzeugen kann und ich dann freundlich absage. Die Reaktionen darauf fallen oft sehr unterschiedlich aus. Dann wird mir einmal mehr klar, dass Blogs als solche nicht wirklich ernst genommen und schlicht als weitere (oft kostenlose) Werbemaßnahme gesehen werden.
Edit: Man ergänze das Ganze um "tolle Angebote".

Eine gute Bloggerin, eine der seltenen auch mal kritischen (oder einfach ehrlichen) Stimmen hat Schluß gemacht. "Das war’s. Ich verabschiede mich."
Eine wirkliche Überraschung war es nicht, plötzlich deprimierend aber doch. Die Gründe mögen mannigfaltig sein, wer regelmäßig reingesehen hat, kennt sie. Aber auch dies hier mag eine Rolle gespielt haben: "Und dass mir der Weg der Bücherblogger nicht gefällt, ist auch keine Neuigkeit."
Ich weiß, wir haben die entsprechenden Themen wiedergekaut und wieder und wieder, darum gehe ich einfach mal nicht weiter darauf ein. Beim Stöbern im nun schlußgemachten Blog bin ich auf ein paar alte Links gestoßen und habe sie noch einmal angeklickt. Viele der kritischen Stimmen sind, entweder ganze Blogs oder entsprechende Beiträge, nicht mehr vorhanden - und ich frage mich warum. Liegt es daran, dass zu viel hinterfragt wurde, dass zu viel geschah, bei dem man einfach nicht mehr wegsehen konnte (und auf das man einfach keine Lust mehr hatte?)? Oder an entsprechenden Gegenstimmen der Kritik (wie auch immer diese ausgesehen hat)?
Seit einiger Zeit ist nicht nur mir aufgefallen, dass einige Kommentare die anderswo gemacht werden, vor allem jene mit kritische(re)m Unterton, nicht erst vom Blogbetreiber freigeschaltet werden (sofern der Blog diese Option gewählt hat).
Ich will das (noch) gar nicht kommentieren, es ist aber auf jeden Fall etwas, das mir ins Augenfeld gerückt ist.

Das K-u-r-z/L-a-n-g - Problem beschäftigt mich noch immer. Mir wurde gesagt, ich sollte mir vorstellen wie das ist, wenn man jeden Tag den Feedreader anschmeißt und hunderte Blogs durchsuchen muss (muss?!). ZU viel Text hält dabei dann nur auf. Und meine Rezis seien einfach zu lang, man will ja nur wissen, wie ich das Buch zusammenfassend fand.
Öhm.
Ich bin für Meinungen immer offen. Aber hier fragte ich mich, wie das ist, wenn man ein Buch beendet hat, das man entweder toll oder total doof fand und dies nun anderen mitteilen möchte. Zwei Dinge, die nun zu klären sind:
1) Schreibe ich die Meinung zum Buch für mich oder für andere? (Gefährliche Frage, da sie ziemlich grenzwertig zu "Lese ich für mich oder für meine Blogleser?" steht.)
2) Lese ich selbst Meinungen zu Büchern gern kurz oder lang?
Fakt ist, ich setze mich gern mit den Büchern auseinander, die ich gelesen habe. Manchmal bin ich erstaunt, was mein Unterbewusstsein beim Schreiben noch so zutage fördert. Und noch ein Fakt ist, dass die Blogs, die ich gerne lese - egal ob Deutsch oder Englisch - alle lange Rezensionen schreiben. Vielleicht lese ich nicht jede davon komplett durch, aber gern habe ich sie trotzdem.
Obwohl ich es versucht habe, kurze Rezensionen zu schreiben (auch das mache ich übrigens regelmäßig, nur eben nicht für den Blog), gelingt mir das nur selten. Darum werden meine Rezensionen wohl so bleiben, wie sie sind. Die gute Nachricht daran ist jedoch, dass niemand gezwungen ist, sie zu lesen.


Literatur - News
Die Serie um "Die Schwestern des Mondes" von Yasmine Galenorn umfasst inzwischen schon Bände in zweistelliger Anzahl. Aber einem echten Fan ist das natürlich nie genug und die Autorin hat auch Geschichten zur Serie für einige Anthologien geschrieben. Klar, dass ich beim deutschen Verlag Knaur nachfragen musste, ob die deutschen Leser diese auch zu lesen bekommen und sei es als eine Art Bonusmaterial in einem Serienbuch.
"Wir verhandeln gerade mit unterschiedlichen Autoren, um eine eigene Anthologie zusammenzustellen, in der aber u.a. auch Geschichten zur Serie von Yasmine Galenorn enthalten sein sollen (allerdings nicht alle). Ich denke, die Anthologie wird dann als Printausgabe erscheinen."
Super Nachrichten! Zwar ist anzunehmen, dass es noch sehr lange dauern wird, ehe wir sie zu lesen bekommen, aber immerhin: wir werden!

Für Kevin Hearne gab es die Tage ebenfalls gute Nachrichten. Wie HIER nachzulesen (englisch), wurden die ersten drei Bücher seiner Iron Druid Chronicles von Orbit UK eingekauft.
Mal schau'n wie lange es noch bis ins Deutsche dauert ...

"Endlich ist es soweit. Im Sommer werden die Dreharbeiten zu DIE VAMPIRSCHWESTERN stattfinden und ihr könnt jetzt beim Casting mitmachen! Alle, die Lust haben, die Rolle von Daka, Silvania oder Ludo zu spielen, und zwischen 10 und 13 Jahre alt sind, können sich ganz einfach beteiligen."

Der Berliner Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf startet ein Jugendbuchprogramm.
Schon im Herbst sind die ersten Romane erhältlich, die von zumeist sehr jungen Autoren geschrieben wurden. Aber auch Sachbücher sind dabei, wie in etwa eine Biografie von Emma Watson.

Die Autorin Karen Marie Moning hat sich von ihrem Mann scheiden lassen. Da sie weiß, dass sie in der Öffentlichkeit steht, bittet sie um gegenseitige Rücksichtnahme und keine weiteren Fragen diesbezüglich.

Der PAN-Verlag gibt via FB seine Freude darüber bekannt, dass die Filmrechte an Polly Shulmans "Die geheime Sammlung" von DreamWorks gekauft worden sind.

Im Manganet-Newsletter ist nachzulesen, dass der Kultmanga Sailor Moon ab Oktober wieder in Deutschland erhältlich sein wird. Nähere Infos würden folgen.
Eine "Hilfe für Japan"-Seite wurde ebenfalls zusammengestellt.


(Seltsame) Suchanfragen

was kann man mit einer konkubine machen
Wie niedlich *g*

buch die krieger haben versagt, dass die krieger versagt haben
Also die Buchhändler wissen nichts davon ... *augenroll*

romane von autoren die ähnlich wie leni berhendt geschrieben hat
Thematisch? Stilistisch?
Dazu empfehle ich folgende Seite: http://www.literaturlandkarte.de/
Dort ist es möglich, den Namen des Lieblingsschriftstellers/ -in in die Suchmaske einzugeben und nach kurzer Zeit spuckt die Seite jede Menge andere Autoren aus, die ähnlich schreiben. Wer also gerade etwas sucht, was ihm gefallen könnte, aber sich nicht genau entscheiden kann, der sollte es einfach einmal ausprobieren.

buch ca, 1980 kommt in neue welt, wird kämpferin und liebt zauberer
Puh, also ich versuche bei solchen Anfragen gern weiterzuhelfen, aber hier bin selbst ich überfragt.

aus welchem buch stammt "lucy sah so aufgewühlt aus, dass meg sie am liebsten in den
Keine Ahnung.

libesgedichte mit erotig
Kein Kommentar.

ich muss ein paar videos zurückbringen
Na dann aber los!

warum gibt es keine männlichen autoren für liebesromane
Ein paar gibt es, die schreiben unter weiblichen Pseudonym. Anonsten hat es wohl eher mit dem Ansehen des Genres und was so hineininterpretiert wird, zu tun.

Kommentare:

  1. Ein interessanter Post, der allerhand Fragen bei mir aufwirft.
    Ich lese eigentlich immer für mich, auch wenn mir klar ist, dass ich bei Berichten zu Jugendbüchern natürlich die meiste Resonanz erhalte. Aber lese und rezensiere ich, um eine schöne Statistik mit besonders vielen Seitenaufrufen zu erhalten? Nein, auch wenn ich mich schon ein klein wenig freue, wenn ich sehe, dass mein Blog gut besucht wird. Ich lese, was mich interessiert, und das wird auch so bleiben.

    Meine Rezis sind mit der Zeit auch immer länger geworden. Darüber beschwert hat sich bisher noch niemand, allerdings habe ich bei Amazon manchmal das Gefühl, dass als zu lang empfundene Rezis negativ abgeklickt werden a la "wenn ich erst so viel lesen muss, hilft mir das nicht weiter".

    Und abschließend zu unüblichen Suchanfragen: ich hatte vorgestern die nette Anfrage "selbstbefriedigung mädchen gemüse". *schauder* :-) Wie der/diejenige dann bei mir gelandet ist, verstehe ich noch nicht so recht.

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  2. Huhu Soleil,
    das Thema "sind meine Rezis zu kurz oder zu lang" beschäftigt mich auch manchmal. Ich versuche mich da aber gegen alle Trends und die immer schnelllebiger werdende Kommunikationswelt abzuhärten. Ich schreibe halt so lange, bis m. E. alles zu einem Buch gesagt ist. Das ist dann mal kurz, mal lang. Muss man ja nicht lesen :-) ich selbst lese lange rezis gerne, vor allem über bücher, die mich wirklich interessieren. Dann reicht es mir nicht, wenn da ein "I like" steht.

    Darf man erfahren um welchen Blog es sich handelt, der "aufgegeben" wurde?
    LG
    Armitage

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  3. Ein sehr interessanter Bericht, wie eigentlich jeder deiner Ausblicke und da ist es vollkommen egal wie lang bzw. je länger, umso besser *g*

    Ich finde, dass du dich ein geehert fühlen kannst, das manche (oder auch: ein paar mehr) Leute dich fragen, was sie als nächstes lesen sollen. Klar, wirklich helfen kannst du ihnen als Außenstehender vielleicht nicht, aber es zeigt doch, dass sie auf deine Meinung wert legen und denken, dass du ihnen einen guten Hinweis geben kannst. :D
    Vielleicht denken sie auch, dass du einen super Buchgeschmack hast, was doch auch ein nettes Kompliment ist...wobei: Mir ist nicht wichtig, ob andere meinen Buchgeschmack befürworten, Hauptsache ich mag ihn xD

    Über sie Sache mit den Rezensionen habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, aber ich schreibe immer noch weil es mir Spaß macht, also lasse ich mir nicht Vorschreiben, ob direkt oder indirekt, wie lang meine Rezensionen sein sollen. Ich lese schließlich nicht, um Rezensionen schreiben zu können, die möglichst viele Leute interessieren, sondern ich schreibe sie, weil ich so gerne lese. Und meine Rezensionen schreibe ich prinzipiell auch für mich, damit ich auch in ein paar Jahren noch weiß, wie mir ein Buch gefallen hat und wieso, daher stehen in meinen Rezensionen vielleicht auch teilweise Dinge, die andere nicht interessieren xD. Es ist natürlich schön, wenn andere meine Rezensionen lesen und damit auf Bücher aufmerksam werden, aber ich glaube, dass gar nicht viele meine Rezensionen lesen, weil sie im Allgemeinen eher lang sind (oder weil manche Leute Angst haben ich könnte was spoilern ._.). ^^ Mal davon abgesehen, dass mein Buchgeschmack teilweise eher nicht so interessant beliebt, aber ich fang doch nicht nur deshalb an Dystopien zu lesen, weil die gerade "in" sind, obwohl ich das Genre überhaupt nicht ausstehen kann. Na, soweit kommts noch. :O Und meine Rezensionen werden halt genau so lang wie sie halt werden. Ich schreibe alles in eine Rezension was ich für erwähnenswert halte und da ich es nicht schaffe diese Informationen in kurzen Sätzen prägnant aufzuschreiben, selbst wenn ich es versuche, werden meine Rezensionen halt oft mal länger :D

    Ich persönlich lese ohnehin selten Rezensionen zu Büchern, die ich unbedingt lesen möchte (wieso auch, ich lese sie ja ohnehin), da ich Angst habe etwas gespoilert zu bekommen oder mir schon vorher eine Meinung zu bilden. Lieber lese ich Rezensionen zu Bücher, die ich selber schon gelesen habe, damit ich einen Eindruck bekomme, ob der Blogger mit mir auf einer Wellenlänge liegt oder zu Büchern, die ich noch nicht kenne. Und bei letzterem sind mir längere (aber auch keine endlosen) Rezensionen einfach lieber, solange sie aussagekräftig und gut geschrieben sind. Blogger mit sehr(!) kurzen und damit oft auch wenig hilfreichen Rezensionen schrecken mich irgendwie immer ab. Da habe ich das Gefühl, dass sie mit wenig Herzblut dabei sind, obwohl das wahrscheinlich auch ein übles Vorurteil ist. ^^

    Wie Armitage würde ich auch gerne wissen, um welchen Blog es geht. Außer natürlich der entsprechende Blogger möchte anonym bleiben.^^

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  4. Ich lese gerne Rezensionen bei dir, weil ich es mag, wie du dich mit der Lektüre auseinandersetzt. Die Länge stört mich gar nicht. So lang, wie die Rezension wird, so lang wird sie eben. Punkt. Die meisten Blogs, die ich verfolge, sind zum Glück der Kommunikationsverknappung noch nicht erlegen. Auch mag ich die individuelleren, die eben nicht für jedes Gewinnspiel Werbung machen und lesen, was ihnen Spaß macht und nicht, was sowieso gerade alle Welt liest.
    Deine Suchanfragen lassen mich breit grinsen :)
    Bei mir kommt sowas nicht an.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße
    Sinje

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  5. Hallo Ihrs,

    @Friedelchen:
    Was mich angeht, so habe ich manchmal echt Probleme, Blogs auseinander zu halten. Es gibt mittlerweile so unendlich viele! Und wenn man dann auch noch oft auf gleiche Beiträge/Rezensionen stößt, hilft das nicht viel weiter.
    Ich kann aber auch verstehen, wenn jemand liest, was viele lesen - besonders, wenn die meisten begeistert sind. Dann kann man viel besser über ein Buch sprechen oder sich einfach mit den anderen freuen :)
    Was die Negativklicks bei A. angeht: Die klickt auch einer an, wenn man das Buch nicht ganz so gut fand. Auch was andere Regeln dort angeht hat mich eher vertrieben.
    Ich verstehe auch nie, wieso die Suchanfragen bei mir landen *gg*

    @Armitage:
    *nick*
    Was ich dabei auch nicht verstehe: Bücher sind auch nicht kurz, warum soll ich meine Meinung kurz halten? Wer liest, der liest.
    Klar, das ist ja kein Geheimnis. Die E. von leselustfrust. Schade, sie wird mir fehlen.

    @Lucina:
    Du bist zu l-a-n-g, das kann ich nicht alles lesen.
    Spaß beiseite ;-)
    Danke für Dein Lob. Zu lang sind sie aber langsam wirklich, da muss ich mir etwas einfallen lassen. Das Blogsystem zickt dann immer etwas rum, wenn man noch Links oder Bilder einfügen will.
    Diejenigen, die diese Frage stellen, fragen ja nicht nur mich. Das sind Rundum-Fragen (vor denen man sich leider nicht retten kann). Es wird also praktisch laut in die Runde gerufen.
    Insofern hat es, aus meiner subjektiven Sicht, auch nichts mehr mit "Tip abholen" zu tun. Ich selbst lasse mich ja auch gerne mal beraten.
    Aber Massenklicks und dieses Buch liest man dann ... na ja, das finde ich schon etwas grenzwertig.

    Was die Rezis angeht, nicke ich einfach mal. Oft dauert es mit einer Fortsetzung innerhalb einer Serie ja etwas und wenn man sich dann nicht mehr recht an den Vorgänger erinnern kann, ist es schön, wenn man eine Rezi dazu hat ...

    Ich lese Rezis zu Büchern, bei denen ich nicht weiß, ob sich eine Anschaffung lohnt oder nicht. Mittlerweile hat man ja so seine regelmäßigen Blogs, denen man auch vertraut, dass sie nicht zu viel verraten.
    Ich lese auch Rezis zu Büchern gerne, die ich mir selbst nie anschaffen würde, die aber vllt. trotzdem in aller Munde sind.
    Oder solche, bei denen die Bücher nicht mehr auf dem Markt sind, wo der Autor aber vielleicht was Neues geschrieben hat. Und dann will ich mal schau'n, ob und inwiefern die Leser früher erfreut/enttäuscht waren.
    Inhaltslose(re) Rezis helfen da aber natürlich nciht viel weiter ...
    Zur Frage: Bitte siehe Armitage.

    @Sinje:
    Mich stört die Länge Deiner beiträge auch nicht. Im Gegenteil, manchmal sind sie fast zu kurz. (Märchenwald!)
    Wer keine Zeit hat, was Langes zu lesen, der sollte auch ekien Blogs lesen.
    Individualität ist mir auch sehr wichtig. Zwar ist es schön Meinungen zu lesen, auch wenn es am gleichen Tag fünf zum gleichen Buch sind - geschmäcker sind ja auch verschieden. Aber Abwechslung muss sein. Und ich habe auch selbst Augen, mit denen ich die Gewinnspiele sehe. Wenn jetzt noch jemand darüber bloggt (bei einem bleibt es auch selten) ... es ist einfach fade. Da verstehe ich sehr gut, was Du meinst.
    Die Suchanfragen sind noch eher harmlos. Aber mein Favorit steht ganz oben *g*

    Wünsche Euch (auch) ein schönes Wochenende!

    LG
    Soleil

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  6. Superinteressant!

    Also, ich tendiere ja auch oft dazu, dass meine Rezensionen recht lang werden.
    Und mir geht's da genau so, wie dir. Ich mag halt meine Gedanken zum Buch umfassend äußern - außerdem lese ich auch lieber lange Rezensionen, die nicht nur den Inhalt wieder geben und dann sagen "das war echt gut" oder "das war nix", sondern fundierterte Bewertungen.

    Was ich persönlich bei Rezensionen hasse:

    Wenn sie zu viel verraten! ,-)

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  7. Liebe Soleil, diese Fragen bzgl. "Was soll ich als nächstes lesen?" sind mir in den letzten Wochen auch aufgefallen. Selbst bei Zwitter wird davor nicht haltgemacht und so eine Frage finde ich ziemlich merkwürdig. Ich Suche mir meine Bücher immer noch selbst aus und brauche dafür doch keine anderen Meinungen, wäre ja genauso, wenn ich in einem Buchladen stehen und erstmal auf FB oder Zwitter Nachfragen würde, was ich mir denn nun kaufen soll...

    Wo wir gerade mal bei dem Thema sind: Was mich momentan auch recht annervt, sind diese ganzen Fragen nach Gastrezensenten. Können manche Leute ihre angeforderten Reziexemplare nicht selbst lesen? Oder wenn ich ggf. mal wirklich kein Interesse an dem Buch haben sollte, weil mir evtl. die Thematik nicht zusagt, kann man da nicht den Popo in der Hose haben und das dem Verlag oder wem auch immer direkt mitteilen?

    Sauer aufstoßen tut mir auch immer mehr diese gewisse Konkurrenz unter Bloggern. Wenn z.b. jemand mitteilt, er hat das und das Buch von dem und dem Verlag bekommen, gibt's dann so Antworten wie Warum bekomme ich das nicht? oder Von dem Verlag kriege ich nie was, die mögen mich nicht! Das nervt mitunter ganz schön.

    Was die Rezensionslänge angeht, kann ich nur sagen, jeder nach seinem Gefühl. Ich empfinde meine nicht als zu lang, manchmal denke ich sogar, sie könnten ruhig länger sein. Aber wenn ich in dem Moment nicht mehr zu dem Buch zu sagen habe, dann ist das nunmal so. Das kommt auch immer auf das Buch selbst an, denke ich. Und Vorschriften sollte man sich generell eh nicht machen lassen, denn der Blog gehört immer noch einem selbst und niemand anders. Ich beschwere mich ja z.b. auch nicht, wenn ich aus meiner Sicht unnötige Blogbeiträge bei anderen lesen "muss", wie z.b. tägliche neue Buchpost-Einträge oder diese gemeinsamen Lesemarathons/-Nächte, wo dann mehr über private Dinge, wie der wievielte Kaffee gerade getrunken wurde, berichtet wird, anstatt mehr Augenmerk auf die Bücher zu legen.

    So, mehr fällt mir gerade nicht ein. Wenn doch, melde ich mich nochmal ;)

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  8. Kleiner Nachtrag: Mein iPad hat aus twitter Zwitter gemacht, sorry. Diese Worterkennung macht mich nochmal ganz kirre ;)

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  9. Hallo Ihrs auch,

    @Darkstar:
    Wenn Dich interessiert wie es angefangen hat, dass ich darüber nachgedacht habe:
    http://verlorene-werke.blogspot.com/2011/06/ausblick-auf-den-blog-im-juni.html
    Einfach scrollen
    Da geht es uns also ähnlich ;-)
    Ich glaube, die Überlegungen zu Kurzrezensionen, die es ja durchaus in der Bloggerszene gibt, resultieren aus der "Angst", dass sowieso niemand Rezis liest. Beispielsweise gab es dazu eine Umfrage und da sagten die meisten (es waren nicht wenige), sie würden keine Rezis lesen, weil sie Angst haben, dass da zu viel verraten wird.
    Deine Sorge und das Problem sind leider weitverbreitet.
    Resultat: Warum die "Arbeit" von langen Rezis machen, wenn die ohnehin keinr liest?

    @Kerstin:
    Ha! Endlich jeder mit mobiler Version! Funktioniert diese eigentlich? Würde mich brennend interessieren.
    Mhm, Dir erscheint die Frage auch merkwürdig? Dann wirst Du mir wohl auch nicht erklären können, warum man etwas liest, was ein anderer gesagt hat, statt dem, wonach einem gerade ist. ;-)
    Der Vergleich ist so passend, wie genial.
    Das mit den Gastrezensenten ist mir auch aufgefallen und ich habe den gleichen Grund vermutet. Zu viel angefragt und nun das böse Erwachen. Meine Güte, wenn ich ein Buch wirklich lesen will, dann kaufe ich es auch. Zumindest sollte man überlegen ob und wie viel Zeit man hat. Nur haben um des Habens willen ... na ja.
    Die "Konkurenz" unter Bloggern besteht ja schon von Anfang an, was ich schade finde. Aber diesen Grund finde ich ziemlich lächerlich. Es liegt ja in jeder Hand, etwas daran zu ändern.
    Wobei ich mittlerweile fest davon überzeugt bin, dass nicht mehr die Qualität, sondern die Quantität das ausschlaggebende Indiz ist, ob ein Buch rausgeht oder nicht.
    Die Länge (oder Aussagekraft) einer Rezi spielt dabei meiner Meinung nach auch keine Rolle ...
    Ich bin in der Flut der Unwichtigkeiten froh, wenn ich mal auf einen handfesten beitrag stoße. Habe ich keine Zeit, ihn gleich zu lesen, dann eben einige Tage später. So etwas wird ja nicht schlecht ;-)

    Wünsch Euch was!

    LG
    Soleil

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  10. Nein, leider kann ich dir diese Frage, warum man denn nicht selbst dazu fähig ist, sich das nächste Buch unabhängig von Meinungen Dritter auszusuchen, auch nicht beantworten. Ich kann dieses Phänomen leider auch nicht nachvollziehen. Zu deiner Frage bzgl. Mobiler Version, wenn ich die richtig verstanden habe, ich komme sehr gut damit zurecht, browsen tu ich mit Safari, und ich hatte bisher mit keinem Blog, den ich besuche, irgendwelche Anzeigeschwierigkeiten oder ähnliches :)

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  11. Meine Rezis sind auch "zu lang". - Na und, muss ja keiner lesen (was seltsam ist, da wir uns ja in einem vermeintlich bibliophilen Umfeld befinden...).

    LG,
    JED

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  12. Ich schließe mich hier einfach mal der Mehrheit an (in Bezug auf die Frage "lange oder kurze Rezensionen) und denke, jeder Blogger sollte seine Rezensionen so gestalten, wie es ihm liegt und am meisten Spaß macht. Bloggen ist doch eine Freizeitbeschäftigung und keine Arbeit, mit der man seinen Lebensunterhalt verdienen muß! Und egal, ob die Rezensionen lang oder kurz sind: niemand wird es jemals schaffen, sie so zu schreiben, daß sie wirklich jeder interessant und lesbar findet. Man kann es so oder so nicht allen rechtmachen. Ich persönlich lese übrigens sehr gern eine lange und ausführliche Rezension, auch mit Spoilern, wenn mich ein Buch interessiert.

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  13. Schon dreist, dass Leute dich anschreiben und sagen, dass deine Rezensionen zu lang sind. Es sind deine Rezensionen und nur du entscheidest wie lang oder kurz sie zu sein haben. Ich tendiere auch zu etwas längeren Rezensionen und lese auch gerne lange. Und wem die Länger deiner Texte nicht gefällt, ist ja nicht gezwungen sie zu lesen.


    Den Blog, der vor kurzem geschlossen wurde, kannte ich gar nicht. Habe ihn mir gleich mal angeschaut und es ist richtig schade, dass die Bloggerin nicht weitermacht. Einige ihrer kritischen Texte, z.B. zu Rezensionsexemplaren, fand ich richtig gut.
    Habe beim Lesen der Kommentare auch herausgefunden, wie eine große deutsche Buchseite entstanden ist und wem sie gehört. Wirklich sehr interessant.


    Wenn man fragt "Was soll ich lesen" um neue Buchempfehlungen zu bekommen, kann ich das verstehen. Alles andere aber nicht. Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen :)

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  14. Hallo Soleil,

    das ist ja mal wieder einiges, was Du da auftischst.

    Nein, die Frage nach "Was soll ich als nächstes lesen?" verstehe ich auch nicht. Schliesslich hat doch jeder seine eigenen SuB und weiß wonach einem gerade der Sinn steht. Wahrscheinlich fällt den Leuten nichts mehr ein und bevor sie nichts schreiben oder twittern, stellen sie lieber überflüssige Fragen. Man sollte diesen Leuten einfach nur zum Spaß mal ein Buch vorschlagen, dass weder zu ihrem Genre passt oder gar nicht auf seinem SuB ist. Wahrscheinlich macht man sich damit furchtbar unbeliebt...

    Auch stimme ich Kerstin gerne zu. Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es bei vielen Buchblogs und Portalen darum geht Rezi-Exemplare von Verlagen abzustauben und seltsamerweise sind das dann die Blogs, die jedes Buch super finden. Aha! Ja, alles Bestseller, kein Thema. Hier klicke ich auch oft sehr genervt weg.
    Und wenn es um diese Rezi-Exemplare geht: Ich habe noch eins an der Backe, da habe ich auf vorablesen.de geschrieben, dass es mich nicht überzeugt und schwupps, was ist passiert? Bingo! Aber das Portal ist ja ein Thema für sich.

    Kurz oder lang, ja eine hervorragende Frage. Ich kann mich nicht entscheiden, bin doch mehr der Kurz-und-knackig-Typ, ABER und hier das große aber: Die wenigsten kurzen Rezis sind wirklich gut. Das meiste ist Blabla. Da ist der Klapptext oft aussagekräftiger. Lange Rezis lese ich gerne zu Büchern, die mir persönlich nie ins Auge gesprungen wären.
    Das Argument mit den 100 Blogs ist doch an den Haaren herbeigezogen, als ob die Leute tatsächlich täglich alles anschauen würden. Ist doch Käse! Jeder pickt sich seine Rosinen raus und schaut über den Rest vielleicht zweimal im Monat drüber. Daran ist doch aber überhaupt nichts Verwerfliches. Hier sind wir aber wieder beim Thema Ehrlichkeit und dem „Ich bin immer Up-to-Date“-Schwachsinn.

    Auf jeden Fall sehr interessante Themen.

    LG
    Jo

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  15. Also deine Ausblicke können mir gar nicht zu lang sein, da du immer wieder interessanten Themen ansprichst, die auch mich teilweise beschäftigen. Außerdem bieten sie immer wieder viel Potential für Gesprächsstoff (ist positiv gemeint^^) Aber ich kann echt verstehen, dass so ein Post sehr viel Arbeit ist... ;-)

    Achso das wusste ich nicht, ich bin weder bei FB und Twitter. Höchstens bei der Buchfrage bei LB kommen mal solche Fragen, aber ich dachte man hätte dich persönlich angesprochen... Okay, so verstehe ich das tatsächlich auch überhaupt nicht und am Ende führt es nur dazu, dass noch mehr gleiche Bücher gelesen werden und die Vielfalt verschwindet. Ich bin immer froh, mal ein Buch gefunden zu haben, egal ob bei Amazon oder einem Blog, dass mir gefällt und noch nicht 200 Blogger gelesen haben. ^^ Irgendwie lese ich "gehypte" Bücher total ungerne, weil ich das Gefühl habe einer gut versteckten Vermarktungsstrategie auf den Leim gegangen zu sein und mir ein Buch zu kaufen, dass im Endeffekt gar nicht gut ist... :-/ Naja, da ich keine Dystopien lese muss ich mir eigentlich auch keine Sorgen machen Interesse an zu vielen "gehypten" Büchern zu finden, 95% aller Jugendbücher fallen doch in diesen Bereich, ist zumindest mein Eindruck... :(

    Je mehr Bücher man in kürzerer Zeit liest und wenn diese sich noch ähneln, desto schwerer fällt es mir die einzelnen Romane voneinander abzugrenzen, dass ist mir oft bei Historicals aufgefallen. Nach einiger Zeit gab es in meinem Kopf nur noch ein Story-Misch-Masch verschiedener Romane und ich wusste gar nicht mehr worum es in welchem nun genau geht. Da habe ich dann entschieden, dass ich mir unbedingt Notizen zu meinen gelesenen Büchern machen sollte. xD

    Das stimmt, einigen Blogs vertraut mehr als anderen was Spoiler angeht. ^^ Ich versuche zwar auch immer möglichst vage zu bleiben, was die Handlung angeht, aber bei negativen Rezis fällt mir das schon mal schwer, besonders dann wenn es die Handlung ist die schwächelt. Sollte ich allerdings etwas spoilern, fände ich es persönlich super, wenn mich jemand daraufhinweist, aber ich glaube die meisten trauen sich dann nicht etwas zu sagen :-/

    Ihren Blog kannte ich bisher noch gar nicht, aber dennoch finde ich es schade, wenn alteingesessene Blogger aufhören. Ich hoffe du folgst ihrem Beispiel nicht... :O

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  16. @Kerstin:
    Schade, dachte Du kannst mir das erklären. ;-)
    Mein Blog hat ja neben der Webansicht auch eine mobile Ansicht - in der Theorie. Ich kann es mir leider nicht selbst ansehen. Darum würde ich gerne wissen, ob dem wirklich so ist.

    @JED:
    Siehst Du, das kapiere ich daran eben auch nicht. Wir sind doch Leser (von mehr oder weniger dicken Büchern), warum sollten wir nur Stichpunkte lesen, statt ganzer Texte?

    @SusiB:
    Hihi, mir gehts wie Dir, ich mag hier und da Spoiler und es gibt ja (technische) Möglichkeiten, sie zu betonen und zu verbergen.
    Ich schreibe stets auf, was mir einfällt und ich denke, das wird auch so bleiben. Wers nicht mag, muss es ja nicht lesen.

    @Sabrina:
    Das kam in einem persönlichen Gespräch zur Sprache, als ich mich mit jemandem über Rezensionen und die Bloggerwelt im allgemeinen unterhalten habe. ;-)
    Mir wird die E. auch fehlen, sie hat nie ein Blatt vor den Mund genommen; das tun viel zu wenige. Aber die, die es tun, ecken damit oft an und na ja, ich kann teilweise verstehen, dass einige Beiträge verschwunden sind. So sollte es aber nicht sein.

    @Jo:
    *g* Gute Idee. Am besten noch eines mit vielen Seiten und Tiefgang.
    Das mit den (kostenlosen?) REs haben wir ja schon vor über einem Jahr festgestellt und besprochen, geändert hat das freilich nichts. Ich sage immer noch, wenn jemand ein Buch wirklich lesen will, sucht er sich eine Möglichkeit auch ohne dieses an es heranzukommen. Traurig finde ich jedoch, wenn jemand offenbar angefragt hat um des Habens willen (Charakter?) und nun absolut überfordert mit dem Ergebnis ist.
    Ich bin auch nur noch selten bei vorablesen, das liegt aber eher an den dort zur Wahl gestellten Büchern. Auch Krimi/Thriller können nach einer Weile alle gleich aussehen oder vom Klappentext her klingen. Nicht nur LiRos *g*
    Was den Feedreader angeht (ich kapiere einfach nicht, wie das funktionieren soll, darum verstehe ich es erst recht nicht), so kann ich mir auch nicht vorstellen, das jemand wirklich so viel Zeit verplempert und hundertE Blogs durchsucht.

    @Lucina:
    Ich hoffe ja immer noch, dass der Rest vom Post (nicht nur bewegt) gelesen wird ;-)
    Arbeit in dem Sinne ist er eigentlich nicht, weil ich ja einen ganzen Monat Zeit habe immer mal wieder einen Stichpunkt mehr dazu zu schreiben. Das Einsetzen dauert nur lange, wenn das System die Links nicht will. :)
    Ich glaube, bei LB wird ohnehin viel Meinung gemacht und da viele Blogger dort Mitglied sind, wundert es mich überhaupt nicht, dass immer die gleichen Bücher gelesen werden.
    Ein neues Buch zu finden, im Sinne von "hat noch niemand außer mir gelesen" ist heute sowieso so gut wie unmöglich und wenn man Pech hat und sich wirklich dafür interessiert, wird es ohne das man es will oder ahnt zum Hypebuch. Und man steckt mittendrin ...
    Hihi, auch ein "Hilfe, ich bin verwirrt" Opfer? Darum lese ich gerne mal die Genres gemischt oder extrem abwechselnd, weil ich manchmal das Gefühl habe, dass ich ein Buch schon gelesen habe, obwohl ich die Autorin gar nicht kenne. :)
    Armitage hat eine schöne Diskussion dazu gestartet.
    Ich glaube, wenn jemand von uns in einer Rezi Spoilern würde, hätten wir es uns schon gegenseitig gesagt ;-) (Außer Susi, die mag das *g*)
    Ich werde E.'s Beiträge vermissen und wer weiß, vielleicht kommt sie ja doch nochmal wieder.
    Mir gefällt das Beiträge erstellen zu gut um aufzuhören, nur in der Bloggerszene, da treibe ich mich nur nur sehr selten herum, regelmäßige Blogs ausgenommen.

    LG
    Soleil

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  17. Muss man nicht alles von deinem Post lesen, um den Teil zu finden, zudem man etwas zu sagen hat? ^^ Das einzige was ich wirklich nur überfliege sind die Literaturnews, wenn ich den Autor nicht kenne etc.
    Wieso gibt es denn Probleme mit den Links? Ich hasse Blogger meist dafür, dass er immer richtig *piep* formatiert, aber Links gingen bisher immer. :O

    Auf LB haben auch viele mit Rezi schreiben angefangen, wie ich auch oft mehr schlecht als recht. ^^ Quasi ein etwas gehobeneres Amazon plus Kleinkriege. xD Leider ist die Seite heute nicht mehr so gut wie noch 2008, unpersönlich und naja...schade eigentlich.

    Es reicht mir schon, wenn weniger als hundert ein Buch gelesen haben, damit kann man es dann ja schon fast als einen "Nischenroman" bezeichnen. xD Oh ja, da sagst du was, manchmal liest man einen Roman gleich nach Erscheinen, fand ihn gut oder auch nicht und nach z.B. einem Jahr ist der plötzlich in aller Munde. Da frage ich mich manchmal wie es zu diesem kleinen Hype kam. ^^

    Bei mir ist es andersherum, ich lese meist ähnliche Bücher hintereinander. Wenn ein Buch das Genres gut war, suche ich halt nach ähnlichen Büchern. Also ist meine danach folgende Verwirrung Hausgemacht. *g*

    Mist, irgendwie verliere ich Armitages Seite immer aus den Augen, weil mein Feedreaader sie nicht mag. :/ Aber danke, ich werde mal wieder bei ihr vorbeischauen. :)

    Die Bloggerszene ist so groß, dass man eh nur einen Teil kennen kann. Ich suche auch nicht aktiv nach Blogs, die ich noch nicht kenne. ^^ Und ohne Social Network im Hintergrund ist es ohnehin sehr schwierig wirklich in die Szene integriert zu sein, habe ich zumindest das Gefühl...

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  18. @Lucina:
    Wenn ich die Überschriften weglassen, dann wahrscheinlich schon *g*
    Links UND Bilder funzen manchmal nicht, wenn es mehr als zehn sind. Oder das System erkennt die html-Dingens nicht.
    Passiert nur noch selten, aber wenn, dann halt bei längeren Beiträgen.
    Mit LB kenne ich mich leider nicht richtig aus. Mich schreckt an Foren immer an, dass man sich ja doch erstmal einlesen muss und dazu fehlt mir die Zeit.
    Bei mir ist es eher so, dass ich im englischen Original auf ein Buch aufmerksam werde und gerade, wenn ich überlege ob ich es anschaffen soll, eine Ankündigung für die Übersetzung lese. Dann warte ich meist noch, bin dann aber a)vom hype irritiert und b)entsetzt, wie teuer es ist.
    Ich habe auch aufgehört nach Blogs zu suchen. Aber manchmal, wenn hier grad nichts los ist oder ich einen Schluck Kaffee brauche, dann klicke ich Links an ... das sollte ich mir aber abgewöhnen ;-)
    Ich weiß nicht, ob Social M was ausmacht, ich setze bei beiden meist nur Links rein und das wars. Aber Interaktion schadet ja nie, also wird das wohl einen Teil zur Begünstigung beitragen. Die Blogger, die Du überall auf anderen Blogs antriffst machen das, denke ich, ja auch nicht ohne Grund. Weil zu -allen- Themen kann man eigentlich nichts zu sagen haben. Ähm, denke ich.:)
    Wünsch Dir was.

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  19. Maximilia12.7.11

    Hey,

    Ich lese seit einer Weile still und leise deine Rezis mit. Ich finde sie keineswegs zu lang, sondern recht angenehm. Bei Büchern und Autoren die mir neu sind finde ich das gerade schön, einen etwas längeren Text zu lesen um zu sehen, ob das Buch etwas für mich sein könnte oder nicht. Und bei denen, die ich sowieso schon auf meiner Wunschliste stehen habe und vielleicht inhaltlich noch nichts weiter erfahren möchte weil - warum auch immer, lese ich eben nur die untersten 1-2 Absätze. Das wäre auch das Einzige, was du noch anders machen könntest (könntest, wohlgemerkt!) um die Rezesionen nicht so lang und "wuchtig" erscheinen zu lassen: Zwischenübersichten für inhaltliches, sprachliches, und Fazit oder so ähnlich, aber das kann ja auch jeder halten wie ein Dachdecker und ich find sie auch so gut, sonst würde ich sie kaum lesen :)

    Was mich bei A an so langen Rezesionen oft stört ist, dass sie häufig nur eine lange und spoilerreiche Zusammenfassung sind. Wenn der Inhalt nicht kommentiert, analysiert oder sonstwie rezensiert wird, braucht keiner einen 500+ Wörter Kommentar.

    Ich bin hier zufrieden und lese mal weiter.
    Liebe Grüße, Max

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  20. Hallo Max,

    dann ersteinmal herzlich Willkommen ganz offiziell im Blog. :) Ich würde mich freuen, wenn Du Dich auch in Zukunft hin und wieder dazu hinreißen lässt, etwas zu sagen. ;-)
    Meine Rezensionen haben sich im Laufe der Zeit ja ohnehin verändert. Die klare Abtrennung (mit Überschriften) Inhalt/Cover/Meinung gab es ja nicht immer. Ich finde es aber fürs Auge passender. Ab und an hatte ich auch den Meinungsteil unterteilt, aber ich bin mir nicht sicher, ob es den Inhalt eben dieser Meinung nicht zu sehr beeinflusst, wenn man diese nun auch noch (offiziell) unterteilt. Ich werde aber auf jeden Fall mal darüber nachdenken!
    Dass man nicht alle Rezis komplett liest, ist gar nicht schlimm, das mache ich auch nicht (gerade bei Wunschbüchern, die auf jeden Fall zu mir finden). ;-)
    Danke fürs Vorbeisehen und das Lob.

    LG
    Soleil

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