Mittwoch, 13. April 2011

Covergleichheit "Liebe im feucht-heißen Sumpf"


Die Suche nach einem Historical von Lisa Kleypas trug mich zu ihrem Roman "Fesseln der Sehnsucht". Als ich diesen sah, glaubte ich zunächst, bei der falschen Autorin gelandet zu sein, war mir das Cover doch in guter Erinnerung geblieben. Jedoch nicht mit dieser Geschichte dahinter verborgen ...
Der Roman, der bei e.bay inzwischen mit unglaublichen zwölf Euronen gehandelt wird, ist noch einer aus der Zeit mit rotem Schnitt.

Amerika, Neuengland 19. Jhd.
Ein kalter Fluß droht sie zu verschlingen, doch ein reißender Strom heißer Begierde trägt sie davon ...
Heath Rayne glich keinem Mann, den Lucinda Caldwell kannte - ein schneidiger Fremder, ein spöttischer Verehrer, ein sinnlicher Südstaatler. Unter Einsatz seines Lebens rettete er sie mitten im Winter aus einem Fluß und blieb in ihrer Stadt, um sie trotz aller Hindernisse zu erobern. Aber die schöne Lucinda leistet heftigen Widerstand ...


"Im Aufruhr der Gefühle" von Darlene Marshall (eine meiner allersten Rezis) habe ich vor Jahren recht gern gelesen. Das Setting ist auf jeden Fall mal etwas anderes, der Handlungsverlauf auch. Obendrein hatte ich auch schon immer etwas für den verwegenen Abenteurertyp übrig.
Über ein besser oder schlechter des Covers kann man nicht wirklich etwas sagen, weil recht wenig verändert wurde, allenfalls in der Helligkeit. Ich würde sagen, entweder man mag es oder nicht.
Was allerdings ein und denselben Verlag geritten hat, ein Cover mehrmals zu benutzen, bleibt wohl auf ewig ein Geheimnis.

Eine romantische Leibesgeschichte in den Sümpfen Floridas.
Die hübsche Erbin Julia Sanders will herausfinden, wer die elterliche Schifffahrtslinie zur Schmuggelei in der Karibik benutzt. Getarnt als alte Frau arbeitet sie in einer Taverne. Umso überraschender, dass sie trotz der Verkleidung entführt und in eine kleine Hütte in den Sümpfen Floridas verschleppt wird. Sie findet sich plötzlich auf engstem Raum mit einem äußerst attraktiven Mann wieder, der auch etwas zu verbergen hat.


Kommentare:

  1. Da hat es sich der Verlag aber einfach gemacht.
    Beim zweiten Cover wünschte ich mir farbenblind zu sein.

    AntwortenLöschen
  2. Ein kalter Fluß droht sie zu verschlingen, doch ein reißender Strom heißer Begierde trägt sie davon ...

    Gnnnhihi, wer hat sich denn nur diesen Text ausgedacht :-D

    AntwortenLöschen
  3. Was haben die sich bei dem unteren Cover nur gedacht, was die Farben angeht? Ich tippe auf: "Es sollte so aussehen, als wäre der Betrachter auf LSD."

    AntwortenLöschen
  4. vielleicht fragt man im VErlag einfach mal nach, wie es zu sowas kommen kann?! Wü+rde mich wirklich interessieren!

    AntwortenLöschen
  5. Von den Farben mal abgesehen finde ich es doch sehr dreist, dass es wirklich genau das gleiche Cover ist und nicht mal eine kleine Abwandlung (außer Farbe) gemacht wurde...
    Die Autoren tun mir da wirklich leid, dass ihr Buch dadurch schon irgendwie verhunzt wurde!! :o(

    AntwortenLöschen
  6. Hallo Ihrs,

    @Sabrina:
    Ich glaube, ganz so krass ist es in natura nicht, es fehlt aber nicht mehr viel. ;)

    @SusiB:
    Wahrscheinlich der gleiche, der das Cover reanimiert hat *g*

    @andrea:
    Vielleicht haben sie gedacht, dass man es so besser sieht *hüstel* oder sie -mussten- halt was verändern und ihnen ist nix anderes eingefallen?

    @Falballa:
    Tu Dir keinen Zwang an ;) Aber das hat, denke ich, immer rechtliche Gründe und Cover sind teuer. Zwischen den Büchern liegt auch bissl Zeit ...

    @catbooks:
    Ja, manchmal schneiden sie wenigstens das Paar aus und verändern den Hintergrund. Und wenn es ein anderer Verlag wäre, würde ich es vielleicht auch nicht -so- schlimm finden ...
    Jedenfalls wusste ich aber, trotz der vielen Jahren die zwischen dem Lesen von Frau Marshall lagen noch, dass ich das Cover dort gesehen habe. Ich musste nicht mal überlegen. Darum ist mit Coverwiederverwertung auch ein bisschen Individualität hin. Und ja, das tut auch mir leid für die Autoren.

    LG
    Soleil

    AntwortenLöschen