Donnerstag, 31. Dezember 2009

Guten Rutsch!






















Ich wünsche allen Besuchern einen guten Rutsch ins Jahr 2010!


(Challenge) RegenbogenLesen 2010


Bei libromanie und Buchsaiten ist eine tolle Idee zu einer Challenge entstanden, deren Charme ich mich nicht entziehen kann.
Sie lautet wie folgt:
Lies Bücher nach ihrer Coverfarbe. Die Reihenfolge ist egal, ebenso wann der Roman erschienen ist. Nur die Farbe des Buchdeckels ist entscheidend.
Rot, Orange, Gelb, Grün, Hellblau (Türkis), Dunkelblau und Lila (bzw. Violett) müssen über das Jahr verteilt abgedeckt werden.
Da ich bei meinen Covern gerne die Finger von einer bestimmten Farbe lasse, wird das interessant ;) Aber ich freue mich schon darauf, an meiner ersten Challenge teilzunehmen!


Mittwoch, 30. Dezember 2009

Stöckchen gefunden


Bei Buchsaiten habe ich ein interessantes Stöckchen gefunden, an dem ich mir aber leider die Zähne ausgebissen habe, fürchte ich.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)
Ich gehe nie mit Erwartungen an ein Buch und kann daher leider nichts dazu sagen.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)
Ich gehe nie mit Erwartungen an ein Buch und kann daher leider nichts dazu sagen.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Mir hat "Die Herrscherin" von Karen Miller sehr gut gefallen, da ich schon die Leseprobe genossen hatte, war ich davon nicht überrascht. Höchstens davon, wie schnell ich mir dem Buch fertig war und wie leid mir das getan hat.
Leider habe ich von den weiteren Büchern der Autorin (einer anderen Reihe) doch sehr gemischte Meinungen vernommen und traue mich daher leider nicht so wirklich ran.
Dann möchte ich auch Julie Cohen erwähnen, von der bereits zwei Romane und diverse Geschichten bei Cora auf deutsch erschienen sind, nicht verschweigen. Ich liebe einfach ihre Pärchenkonstellationen und wie ihre Männer auf mich wirken.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Mir gefallen die Cover der "Schwestern des Mondes" Reihe sehr gut, ebenfalls die von Karen Chance. Auch "Feenlicht" von Jenny-Mai Nuyen gefällt mir sehr. "Die Herzleserin" von Anjali Banerjee, "Lamento" von Maggie Stiefvater rangiert ebenfalls sehr weit vorne, "Der Turm der Raben" von Kate Forsyth, "Dewey und ich" von Vicki Myron, "Die Spur der Katze" von Michelle Raven, "Aus Versehen verliebt" von SEP, "Die Magie der drei Welten 1. Die Geomantin" von Ian Irvine, "Die weissen Lichter von Paris" von Theresa Révay, ..


Erinnerung - Leserunde zu Nina Blazon


Ich möchte noch einmal an die Leserunde erinnern, die am 09.01.2010 starten wird. Zusammen mit Feenfeuer und Darkstar lesen wir Nina Blazons "Die Reise nach Yndalamor. Die Taverne am Rande der Welten 01."

Wer wissen will, wie es dazu kam, der sollte obigen Link "Feenfeuer" anklicken, er hat einen wirklich schönen Text dazu geschrieben, der mir sehr gefallen hat!



Dienstag, 29. Dezember 2009

(Film)Eve und der letzte Gentleman ♥♥♥♥


Adam (Brendan Fraser) ist noch ein Kind, als seine Eltern im Jahre 1962 der irrigen Annahme erliegen, dass es einen Atomanschlag auf die USA gegeben hätte. Sie ziehen mit ihm in einen Atomschutzbunker, in dem sie 35 Jahre zubringen.
Als aber 1997 die Vorräte zur Neige gehen, öffnet der Vater für Adam die Türen, damit er neue Sachen beschafft und vielleicht auch eine fortpflanzungswillige, nette Frau für sich.
Oben angekommen hat sich viel verändert und Adam stößt auf eine Welt, die ihm vollkommen fremd ist. Zufällig trifft er auf die sarkastische und vom Leben enttäuschte Eve (Alicia Silverstone), die ihm zuerst nur sehr wiederwillig hilft. Doch Adam weiß, wie man eine Frau behandelt - man muss sie auf Händen tragen ...

In dieser romantischen Komödie, die sich eine Zeitreise zum Thema genommen hat, wird nicht mit dem ein oder anderen Seitenhieb auf die 60er und 90er Jahre gespart.
Der brave Adam, der noch Manieren kennengelernt hat und die bissige Eve, die früh selbst auf den Beinen stehen musste, sind ein gegensätzliches, aber sehr symphatisches Paar. Welche Frau wünscht sich nicht einen Verehrer, der ihre Bedürfnisse in den Vordergrund stellt?
Natürlich sind einige dieser Dinge überholt und altmodisch, aber das Zusammenprallen mit der Moderne - die nicht besser ist, nur weil sie neu ist - macht eine feinsinnige Mischung aus, die gekonnt in Szene gesetzt worden ist.
Die Liebe kommt nicht zu kurz und mit ein bisschen Verständnis finden Adam und Eve in ihr persönliches Paradies.
Ein Film, der keine große Action, dafür aber umso mehr Gefühl und eine Menge Humor bietet.


Montag, 28. Dezember 2009

Die Chroniken 01: Widerparte & Gefolge - Marc Alastor E. -E. ♥♥♥(♥)


Autor: Marc-Alastor E.-E.
Verlag: Sieben Verlag
Erschienen: 11/2009
ISBN: 978-3-940235-38-1
Seitenzahl: 228 Seiten
Preis: 16,50 EUR

Der Autor
1971 wurde Marc-Alastor E.-E. geboren und begann nur zwölf Jahre danach mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, Gedichten und Romanen. Dabei schrieb er vorzugsweise Horror und Fantasy, (...)






Die Grundidee der Handlung

Die Chroniken 1 sind eine Kurzgeschichtensammlung aus knapp 20 Jahren und bestehen aus:

Zu ertrinken in der kalten, wehmütigen See (1984)
Es gibt Spaltung hier im Inneren (1985)
Der Drang nach innen, nicht außen (1986)
Defemination (1987)
Von meiner Vergebung sprach ich (1989)
Die letzte Zisterne des Königs Awarkadnondur (1989)
Zeuge der Säugung (1990)
Nach allen Kriegen (1991)
Der Ewige trägt die Bäume wie Kronen (1992)
Die Grisette und der Mendikant (1993)
Bist du dir sicher, Akoluth? (1996)

Der Leser scheint durch verschiedene Epochen und Geschehnisse der einzelnen Bücher der großen Geisterdrache-Welt zu wandeln. Leider liegt hier auch mein größter Kritikpunkt.
Dass die (Gedanken-)Welt riesig ist, merkt man bei fast jedem Wort. Aber für mich, die das Hauptwerk(e?) nicht kennt, waren einige Geschichten unverständlich und sind es leider bisher geblieben. Auch konnten sich gewisse Andeutungen, die ich trotzdem sehr wohl erkannt habe, nicht entfalten, weil ich sie nicht verstand. Das fand ich unheimlich schade, denn das hätte ich gern.
Die vielen Begrifflichkeiten trugen nicht dazu bei, dass sich dies besserte - Wochentage, Monatsnamen und vieles mehr haben alle eigene Worte erhalten.

Stil und Sprache
Die ersten Geschichten haben mich wenig ermuntert, weiter zu lesen. Aber schließlich las ich, dass der Autor sie im Alter von unter Sechzehn geschrieben hat und gab den etwas älteren eine Chance.
Dort musste ich meine bisherige Wertung deutlich nach oben korrigieren. Es ist zu spüren, dass sich Stil und Wortgefühl des Autors mit den Jahren eingefahren und gefestigt haben. Noch immer spricht mich beides sehr an - auch wenn ich in den ersten Geschichten gestresst davon war, denn da wirkte es mehr plump und übertrieben. Später dann nicht mehr, auch wenn Marc-Alastor immer noch ein klein wenig zu Übertreibungen (in der Anzahl bestimmter Ausdrücke) neigt.
Für zarte Gemüter ist die Anthologiesammlung im übrigens nichts, dies ist wahre epische Dark Fantasy. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in dieser Form noch mal darauf stoßen würde, aber ich bin - zum Glück.
Zwar neige ich mittlerweile dazu, Happy End Geschichten zu bevorzugen - davon gibt es hier keine einzige - aber mit Wehmut wurde ich an andere Phasen meines Lebens erinnert.
Was ich mir ein kleines bisschen gewünscht hätte, wäre die Angleichung der Rolle der Frau gewesen - die Funktion der großbusigen Sexwesen oder "weisen Alten" ist immer nur eine. Aber gut, im Stil der Alten verfasst, da muss das wohl so sein.

Figuren
Zu den Figuren kann ich nicht viel sagen, da es sich hier um Kurzgeschichten handelt. Aber die meisten Geschichten sind äußerst durchdacht und sehr dicht geschrieben, so dass auch die meisten Figuren gelungen sind. Übrigens Männer wie Frauen, Zwerge, wie Dämonen.
Schön war es zu lesen, dass nicht immer die gleichen Fantasywesen Einzug gefunden haben. Das gefiel mir wirklich sehr.

Aufmachung
Der Roman hat mich von seiner Aufmachung (Größe, Schrift) her zunächst an eines meiner alten Schulbücher erinnert. Es liegt aber gut in der Hand.

Fazit
Marc-Alastor E.-E. ist eine durchaus lesenswerte Kurzgeschichtensammlung gelungen. Die Welt, in der die einzelnen Storys spielen ist sehr groß und durchdacht, aber leider führt das dazu, dass Leser, die die Hauptgeschichte(n) nicht kennen, verwirrt zurück bleiben.
Handlungs- und Erzählweise ist sehr dicht und wer epische Dark Fantasy mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen.


Homepage: http://www.marc-alastor.de/MarcA.html
Vielen lieben Dank an Jana von http://www.leser-welt.de


Freitag, 25. Dezember 2009

Weihnachtsgaben


Weihnachten ist schon wieder fast vorbei, wer hätte das gedacht? Das Essen war gut, die Verwandten lustig und die Geschenke sehr passend. Woher haben nur alle gewußt, welche Bücher ich mir wünsche? *hust*
"Des Teufels Maskerade" ist endlich bei mir, aber da ich schon die "Die Vampirpsychologin" in den Händen halten darf, wird wohl sie sein, die ich anfange. (Nach den Katzenkrallen und dem Highlander zu Weihnachten.)
Der attraktive Vampir Devereux hat in den letzten 700 Jahren viel erlebt - doch nun lernt er eine Frau kennen, an der er sich die Zähne ausbeißen könnte: Die Psychologin Kismet glaubt nicht an das -Übersinnliche und hält Vampire für Hokuspokus.
"Drei Engel für Armand" sah auch so lustig aus, dass ich es wahnsinnig gerne haben wollte.
Die Märchenwelt: Ein sonniges Land mit blauen Bächen, wo weiße Häschen über grüne Wiesen hoppeln. Oft enden solche Geschichten mit: "Und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage ..." Wissen Sie was? Das ist alles gelogen! Danielle Whiteshore (alias Aschenputtel) lebt nicht in einer solchen Welt. Ihre Stiefschwester beherrscht plötzlich machtvolle Magie und entführt Danielles Gatten, Prinz Armand.
"Der schwarze Thron" ist der dritte und (wahrscheinlich) erstmal letzte Teil von Kristen Britain. Die ersten beiden haben mir sehr gut gefallen, wenn es auch schon ziemlich lange her ist, dass ich sie gelesen habe.

Ich mag auch Kerzen sehr gerne und habe mich sehr gefreut, eine Menge davon geschenkt bekommen zu haben. Auf das Foto hat leider die Größte nicht gepasst: Sie hat drei Dochte, so dick ist sie. Ein herrlicher Duft nach Vanille verbreitet sich im Raum ...
Die Kerzen mit den Ornamenten sind von meiner Mutter selbst gemacht.
Endlich kann ich auch wieder schöne Fotos machen, denn eine kleine Kamera war auch dabei. Hach. Wie schön das alles ist! Wo stell ich das alles nur hin?


Donnerstag, 24. Dezember 2009

Die (Fantasy-) Weihnachtsgeschichte


















Der Wald lag still so kurz vor der Dämmerung. Der Wind fegte noch über die Felder und Weiden, in den Kronen der Bäume war es aber bereits so ruhig, dass die Vögel in ihren Nestern erschrocken auffuhren, als der große Wolf lässig durch das abgestorbene Laub am Boden schlenderte. Sein Ziel war das alte, grau gewordene Keltengrab, auf dem die alten Runen längst nicht mehr zu entziffern waren.
Ceridwen, große Göttin, wann gibst du endlich seine Seele frei?
Der Wolf stellte diese Frage nicht zum ersten Mal, schaute sich suchend den Wald, seine Bewohner und schließlich den Himmel an, seufzte und legte sich dann nieder.
Vielleicht würde er ja heute eine Antwort erhalten. Die Dämmerung spiegelte den Übergang von Leben und Tod, der Erneuerung und Wiedergeburt aller Dinge als einzige Tageszeit wider.
Du weißt, du musst ihn gehen lassen, deinen Sohn und Geliebten. Der Gehörnte muss wieder zu den Menschen und ihnen die Hoffnung geben, die sie brauchen.
Es blieb still und er schüttelte den Kopf vor so viel Unvernunft. Sie würde ihren Sohn keiner gewöhnlichen Frau in den Schoß legen, das wusste der Wolf. Es musste schon eine sehr willensstarke und beharrliche Frau sein, die sich dem Sturm entgegenstellen konnte, bis ihr Sohn bereit war, sein Leben für die Hoffnung und seinen Glauben zu geben. Noch darüber hinaus würde diese Frau kämpfen müssen, seinen ungerechten und schmerzhaften Tod immer vor Augen, um das Andenken an ihn zu erhalten. Denn die Menschen vergaßen schnell.
Denkst du nicht, dass es sie bereits gibt? Ich hörte den Wind so einiges berichten ...
Der Wolf gähnte. Es wurde Zeit, zu seinem Rudel zurückzukehren.
Als er sich umwandte, bereit dafür, sich in der nächsten Dämmerung erneut hier anzufinden, wurde sein Blick am Himmel gebannt. Ein Stern, so hell wie hundert Sonnen, erzählte den Beginn einer großen Legende. Er war sehr weit entfernt und doch bereits so nah, dass sich im Herzen des Wolfes etwas zu regen begann.
Er hob den Kopf und heulte seine Freude der alles erneuernden Nacht entgegen. Gehörnter.
Und so begab es sich zu einer Zeit, als ...

Bild von pixelio.de


Mittwoch, 23. Dezember 2009

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Božena Němcová


Schon in wenigen Tagen wird wieder der schönste aller je gedrehten Märchenfilme im TV ausgestrahlt. Die Handlung beruht auf dem Märchen vom Aschenputtel, wurde jedoch nach der tschechischen Variante verfimt. Darin wirft das Schicksal dem Mädchen drei Zaubernüsse in den Schoß und hilft ihm dabei, den Prinzen zu erobern.
Und das auf eine sehr emanzipierte Art und Weise, denn Aschenbrödel reitet und jagt neben all den Pflichten, die sie im Haushalt zu tun hat.
"Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht. Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht. Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht. Wer ist es dann - mein holder Herr?"
An diesem Rätsel hatte der Prinz zunächst ganz schön zu knabbern, bis ihm seine Liebste selbst den entscheidenden Hinweis gab.

1973 wurde der Film in Tschechien (Wasserschloss Švihov (Schwihau) und im Böhmerwald) und der DDR(Babelsberger Studios der DEFA, rund um Schloss Moritzburg bei Dresden) gedreht. Anfangs als Sommertraum gedacht, wurde ein Jahr zuvor die Idee eines Wintermärchens daraus. Vor allem auch deswegen, um den Schauspielern im Winter einen Auftrag zu garantieren.
In den darauffolgenden Jahren hatte der Film Premiere auf der ganzen Welt. Überall liebten die Menschen ihn, nur in den arabischen Ländern zeigte man sich iritiert, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt. "Wie können Sie nur so eine Frau zeigen? Eine, die so hart ist gegen die Männer. Die ist ja eine Revolutionärin!"

Was machen die Schauspieler eigentlich heute so?
Die tschechische Schauspielerin Libuse Safrankova stand schon seit 1971 vor der Kamera. Als "Aschenbrödel" gelang ihr der internationale Durchbruch. Im Drama "Kolya", das 1996 gedreht und mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, spielt sie die schöne Klara.
Heute lebt ‚Lubischka‘, wie sie in ihrer Heimat genannt wird, zurückgezogen in Prag, manchmal spielt sie noch Theater.

Der Prinz, gespielt von Pavel Travnicek, ist Fernsehmoderator. Sein Vater der König, Rolf Hoppe, wurde einer der bekanntesten Schauspieler in Ostdeutschland. Einer der Knechte, Vladimir Mensik spielte in zahlreichen tschechischen Kinderfilmen mit. In "Pan Tau" spielte er den Josef Urban und in "Die Märchenbraut" den Herrn Majer. Im Jahre 1988 verstarb er leider.

Kleine Anekdote
Die wunderschöne Musik am Ende des Films verdanken wir Gert K. Müntefering, dem damaligen Leiter des ARD Kinderfernsehens.
Ursprünglich sang nämlich Karel Gott das Schlusslied: "Kleiner Vogel, wo ist dein Nest?" heißt es in der deutschen Version.
Herr Müntefering konnte den Gesang allerdings nicht ertragen und ließ ihn durch eine Oboe ersetzen.

Für Fans
http://www.dreihaselnuessefueraschenbroedel.de/
Am 16.01.2010 findet in NRW eine Aschenbrödel-Party statt und es sind noch Plätze frei!

Dienstag, 22. Dezember 2009

Das Rad dreht sich weiter - im März!




Obwohl der Verlag mir leider auf keine Nachfrage geantwortet hat, ist mir dennoch nicht entgangen, dass wir im März 2010 in den Genuss von Band 32 kommen.
"Der aufziehende Sturm" basiert auf den Notizen von Robert Jordan, der seine Saga leider nicht beenden konnte. Brandon Sanderson ist eingesprungen und daher lesen wir in wenigen Wochen das hier:
Das Rad der Zeit dreht sich weiter - Bestsellerautor Brandon Sanderson führt die Saga werkgetreu nach den Originalaufzeichnungen des verstorbenen Robert Jordan fort: Die Letzte Schlacht beginnt. Und die Menschheit ist noch nicht bereit. Rand al'Thor setzt alles daran, die Feindseligkeiten zwischen den Königreichen beizulegen und Allianzen zu schmieden. Denn die Bedrohung durch die Anhänger des Dunklen Königs und die Seanchaner wächst. Auf Rand al'Thor ruht die letzte Hoffnung. Doch in ihm regt sich ein dunkler Schatten, der nicht nur seine Gefährten in höchste Gefahr bringt, sondern die ganze Welt in den Abgrund zu reißen droht ...
Ja, es sagt nicht viel ... aber auf jeden Fall ist klar, dass alle Fans noch mal "schnell" die Serie lesetechnisch durchgehen sollten, um sich erinnern zu können, wo die Handlung steht.

Im August kommt dann der zweite Teil. Wir erinnern uns: die deutschen Verlagen teilen die englischsprachigen immer durch zwei - darum sind wir auch schon bei 33 angekommen.
"Die Macht des Lichts" knüpft also nahtlos an. Wieder einmal Monate später ...
Rand al’Thor, der Wiedergeborene Drache, wird immer mächtiger. Rückschläge zwingen ihn zu grausamen Taten, und selbst treue Mitstreiter wenden sich entsetzt von ihm ab. Ist er endgültig dem Wahnsinn verfallen? Jahrhundertealte Bündnisse zerbrechen, und Egwene, die Anführerin der Rebellen, soll hingerichtet werden. Während Rand al’Thor mit sich und seinem Schicksal ringt, versinkt die Weiße Burg der Aes Sedai für immer im Chaos. Brandon Sanderson, Robert Jordans kongenialer Nachfolger, knüpft die losen Enden des Weltbestsellers »Das Rad der Zeit« zu einem atemberaubenden Ganzen. Nach zwei weiteren Romanen wird die Reihe abgeschlossen sein.
Ich freu mich trotzdem!


Abrams Töchter: Das Gelübde 1 - Beverly Lewis ♥♥♥♥♥


1946/47: Abram Ebersol - Amisch wie seine Vorfahren - hat vier Töchter. Seine Älteste Sadie ist bereits in der Zeit des "Rumspringe", seine Zweitälteste Leah kommt gerade hinein. Zwei Gründe für ihn und seine Frau schlecht zu schlafen. Denn gerade Sadie schleicht sich des Nachts aus dem Haus und kehrt erst im Morgengrauen zurück.
Leah, die anstelle des fehlenden Sohnes mit dem Vater arbeitet, nicht im Haus wie ihre Schwestern, hat ganz eigene Sorgen. Sie ist seit vielen Jahren in Jonas Mast verliebt und weiß nicht, ob er ihre Gefühle erwidert. Nicht so blond wie ihre Schwestern, fühlt sie sich oft unansehnlich und die Männerarbeit, die sie verrichtet, hebt ihr Ansehen als Frau nicht. Hinzu kommt, dass ihr Vater Gideon, den Sohn des Schmieds für sie auserkoren hat und dieser ihr nun den Hof macht.
Sadie indess muss erkennen, dass ihre Liebe zu einem "Englischen" nicht erwiedert worden ist und sie viel zu naiv viel zu weit gegangen ist.
Und so kommt es, dass zur Jahreswende nicht nur unter Mutter Ebersols Herzen völlig unerwartet ein Kind heranreift ...

Obwohl ich nicht kirchlich erzogen wurde, bin ich fest entschlossen, noch mehr Bücher aus einem christlichen Verlag zu lesen. Bisher kannte ich Lynn Austin, die mir extrem gut gefallen hat. Nun kenne ich auch Beverly Lewis und auch sie überzeugt mich sehr. Schon im Prolog hatte sie mich gefangen, der in der Ich-Form geschrieben wurde. Als einziges Kapitel, was ich etwas schade fand, denn mir liegt das sehr.
Familie Ebersol ist mir sehr symphatisch gewesen. Was mir ein wenig kurz kam war die Beschreibung des Lebens der Amish - hätte ich es nicht besser gewusst, es hätte auch das Leben auf einem Bauernhof sein können. Und zwar nicht historisch, sondern ebenfalls im Jahr 1946. Da könnte ein wenig mehr herausgeholt werden.
Was die Sitten und Gebräuche angeht sollte man schon ein klein wenig Vorwissen haben, denn ich könnte mir vorstellen, dass die Gesetzmäßigkeiten der Amisch nicht allen Lesern bekannt sind. Wobei wohl vor allem jene zu den Büchern greifen, die gern mehr von eben diesen erfahren wollen.
Das ist eine eher ruhige Geschichte ohne große Action und mit ein bisschen Vorhersehbarkeit. Dennoch gibt es überraschende Wendungen und ein großes Geheimnis, welches hier aber nur angedeutet worden ist und in den Folgebänden fortgesetzt wird.
Schade, dass die einzelnen Teile so teuer sind, daher wird es nämlich leider eine ganze Weile dauern, ehe ich erfahren kann wie es weitergeht.
Mir hat sowohl die Geschichte, als auch die Sprache gefallen und daher möchte ich das Buch gern weiterempfehlen.


Autoreninfo:
Beverly Lewis wurde im Herzen des Amisch-Landes in Lancaster, Pennsylvania, geboren. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann David in Colorado/USA. Ihr Wissen über die Amisch hat sie von ihrer Großmutter, die in einer Mennoniten-Gemeinde alter Ordnung aufwuchs.


Montag, 21. Dezember 2009

Interessante Fantasy-Neuerscheinungen Januar


















Teufelskuss - Sarwat Chadda
Das Leben ist nicht leicht für die junge Billi SanGreal, denn ihr Vater ist der Großmeister des Ordens der Tempelritter, und er hat sich in den Kopf gesetzt, seine Tochter ebenfalls zur Tempelritterin auszubilden. Doch Billi wäre lieber ein ganz normales Mädchen. Stattdessen muss sie sich nachts mit Waffenübungen, Geheimwissenschaften und Dämonen herumschlagen – und kann tagsüber in der Schule kaum noch die Augen aufhalten. Kein Wunder, dass sie die Chance ergreift, dem Orden und ihrem Vater den Rücken zu kehren, als der mysteriöse Michael in ihr Leben tritt. Er verspricht ihr einen Ausweg – und den Zauber der ersten Liebe. Doch Michael ist kein Mensch, sondern der Engel des Todes. Er plant, die Zehnte Plage – den Tod aller Erstgeborenen – über die Menschheit zu bringen. Und Billi soll dabei sein apokalyptisches Werkzeug sein ...


Der Weg in die Schatten - Brent Weeks
Auftaktband: Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte ...


Finsterwald - Gail Z. Martin
Teil 3: Das Königreich Margolan liegt in Trümmern. Martris Drayke, der neue König, muss sein Land nach der entscheidenden Schlacht um sein Königtum mühsam wieder aufbauen. Doch nicht nur Drayke muss um seine Herrschaft fürchten, auch Jonmarc Vahanian hat Schwierigkeiten, das Vertrauen der Vampire von Dark Haven zu erringen. Und wenn es ihm gelingt: Welchen Preis wird er zahlen müssen?


Sonntag, 20. Dezember 2009

(Interview) Nicole Peeler - Auf den Spuren von Charlaine Harris


Mir ist vor kurzem eine neue Urban-Fantasy-Autorin ins Auge gefallen, deren erster Roman leider bisher nur in englischer Sprache zu haben ist. "Tempest Rising" erschien im November 2009 bei Orbit Books.
Auf der Homepage von Nicole Peeler http://www.nicolepeeler.com/ fand ich viele Hintergrundinformationen und war sofort angesprochen. Darum bat ich Nicole um ein kleines Interview.

Möchten Sie sich einmal kurz vorstellen? Was für einen Menschen sollte man vor Augen haben, wenn man den Namen „Nicole Peeler“ hört?
Hi! Danke, dass ich auf Ihrer Seite sein darf, ich bin sehr froh hier zu sein. Mein Name ist Nicole Peeler und "Tempest Rising" ist mein erstes Buch. Ich bin ebenfalls die Assisstentin eines Professors für Englische Literatur an der Universität hier in Louisiana. Ich liebe es zu reisen, gutes Essen und gute Freunde!


Könnten Sie uns "Tempest Rising" vielleicht in ein paar kurzen Sätzen schildern?
In "Tempest Rising" geht es um ein Mädchen, das entdeckt, dass sie zum Teil ein Mythenwesen ist und daraufhin an einer Reihe gefährlicher Situationen beteiligt ist.
Eine solche Konstellation ist in der "Urban Fantasy" nichts ungewöhnliches, anders als andere Heldinnen ist Jane jedoch sehr verletzlich und verlässt sich letztlich mehr auf ihren Verstand als auf Muskelkraft.


Was macht für Sie die Faszination an "Urban Fantasy" aus?
Ich liebe das Genre, weil du in ihm machen kannst, was immer du gerne lesen möchtest. Einiges in der Urban Fantasy ist sehr Action-lastig oder einem Horrorroman sehr ähnlich. Oder Sie können, so ist wie in meinem Buch, eine Menge Intrigen und Sex einbauen. Ich mag beides, Intrigen und Sex, sehr gerne.


Schreiben Sie auch in anderen Genres? Wenn ja, in welchen?
Das einzige, das ich noch schreibe sind sehr trockene akademische Artikel über postmoderne Fiktion. Niemand will das lesen - nichtmal ich.


Wie ähnlich sind Sie ihrer Hauptfigur Jane? Gibt es mehr Ähnlichkeiten oder krasse Unterschiede?
Wir haben einen ähnlichen Sinn für Humor und wir lieben beide das Essen ein bisschen zu sehr. Aber Jane ist eine ein wenig klügere und geerdete Person, als ich. Und sie ist viel hübscher.


Was ist das erste Buch, das Sie jemals gelesen haben? Hat es Sie vielleicht in irgendeiner Art und Weise beeinflusst?
Ich war ein sehr frühreifer Leser in einem sehr jungen Alter. Ich las Madeleine L'Engle's "Swifty Tilting Planet" als ich sieben war und es hat mich umgehauen. Es war das erste "echte" Buch, das ich jemals gelesen habe und ich erinnere mich, wie es mich aus meiner eigenen weltlichen Welt in eine magische entführte. Ich liebte es. Und es hatte offenbar einen viel größeren Einfluss auf mich, als ich das damals dachte.


Was lesen Sie derzeit und wie gefällt es Ihnen?
Mein Lieblingsbuch, das ich kürzlich gelesen habe ist Gail Carriger's "Soulless". Ich denke, es ist brilliant und lieblich.


Was glauben Sie, welchen Stellenwert hat das Buch heutzutage noch?
Ich denke, dass das Taschenbuch so viel für den Leser zu bieten hat. Jeder braucht hin und wieder eine Flucht aus der Wirklichkeit. Gleichzeitig glaube ich, dass eine Menge kultureller Fragestellungen in dieser Populärunterhaltung verarbeitet werden, als wir es den Autoren zu gute halten.
Leute lesen Romantik seit es Bücher zu lesen gibt und das kann kein Zufall sein!


Already many thanks in advance for your answers!

Wer das gesamte Interview lesen will und vielleicht sogar im original (Englisch), der guckt hier.


Samstag, 19. Dezember 2009

Backen im Advent






















Ich bin nicht so unbedingt die beste Köchin, weil ich kochen nicht mag. Aber backen, das mache ich gerne! Hier mal einige Rezepte von Zeugs, das ich dieses Jahr zu Weihnachten probiert habe:

Vanille - Plätzchen
Zutaten:
250 g Butter
100 g Puderzucker
1 Pck. Vanillezucker
260 g Mehl
2 Pck. Puddingpulver (Vanille, je 35 g)
1-2 EL Milch


Das Rezept klang beim ersten Mal lesen so abenteuerlich, dass ich es versuchen musste.
Die Butter soll weich schaumig gerührt werden, wem das (wie mir) zu anstrengend ist, macht es halt nicht. Puderzucker, Vanillezucker kommen hinzu, das Mehl und das Puddingpulver ebenso. Zum Schluss die Milch.
Ideal für Leute, die nur eine kleine Küche haben und so nichts ausrollen können: Kleine Stückchen vom Teig abbrechen und zu Minikugeln formen. Platt drücken - am besten mit einer Gabel, dann sehen sie wie kleine Tatzen aus.
Auf einem mit Backpapier belegtem Blech bei 175° ca. 15 Minuten backen.
Das lässt sich in verschiedenen Geschmacksrichtungen bewerkstelligen: statt Vanillezucker einfach mal Orangenzucker nehmen oder die diversen Mandel-, Rum-, etc.-Öle.

Spitzbuben
Zutaten:
300 g Mehl
100 g Mandel(n), gemahlen
150 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
200 g Butter
1 Ei
Mehl, zum Bestreuen der Arbeitsfläche
200 g Gelee, rotes Johannisbeergelee
Puderzucker, zum Bestäuben


Mehl, Mandeln, Puderzucker, Salz, Vanillezucker vermengen. Butter und Ei obenauf und dann kräftig kneten. Mit der Hand wird es immer besser Leider einer der Teige, die zwei Stunden lang im Kühlschrank auf ihre weitere Verarbeitung warten müssen.
160°C und 10-12 Minuten im Ofen.
Aber zuerst Förmchen ausstechen und in die Hälfte ein Loch bohren. Ideal sehen sie wie auf dem Bild aus. Allerdings macht doch einfach dünne gleiche Formen und klebt die am Schluss mit der Marmelade zusammen, das bedeutet weniger Stress. Nachdem sie im Ofen waren, muss das ganze noch im warmen Zustand passieren und am Ende mit Puderzucker bestäuben.

Meine Mutter hat dazu ihre leckeren Vanillekipferl gemacht und da war mein Herz im siebten Himmel.


Freitag, 18. Dezember 2009

Interessante LiRo-Neuerscheinungen Januar


















(Manga) Hot Roomer
Sonnenscheinchen Ruki ist schon 16 Jahre alt und hat immer noch keinen Freund! Denn all ihre Liebe gehört dem zweidimensionalen Mangaheld Shun ... ein besorgniserregender Zustand, findet Rukis Mutter. Kurzerhand quartiert sie einen Untermieter ein und Ruki fällt aus allen Wolken! Der neue Mitbewohner sieht aus wie Shun... und ist ziemlich dreist!


Mehr Mann fürs Herz - Mary Janice Davidson
Dass eine Meerjungfrau lieber in einem Aquarium schwimmt als im offenen Meer, ist alles andere als normal. Aber Fred hat auch nie behauptet, normal zu sein. Sie wird jedoch ihre Vorbehalte überwinden müssen, wenn sie Prinz Arturs Einladung, sein Unterwasserreich zu besuchen, annehmen will. Glücklicherweise ist auch der gut aussehende Meeresbiologe Thomas mit von der Partie in seinem nagelneuen Unterwasserwohnmobil!


Flamme und Schwert - Christina Dodd
Seit er sein Augenlicht verloren hat, weist Sir William Miraval jede Hilfe schroff zurück. Nur die selbstbewusste Lady Saura lässt sich nicht so leicht beirren. Sie ist fasziniert von dem starken Ritter, der längst ihr Herz erobert hat. Doch nach einer Nacht voll sinnlichen Begehrens wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt.


Die Herzleserin - Anjali Banerjee
Die Inderin Lina ist eine talentierte Heiratsvermittlerin, denn sie verfügt über die magische Gabe, Seelenverwandte zu erkennen. Was jedoch ihr eigenes Liebesleben betrifft, so will sie seit dem Tod ihres Verlobten nicht mehr auf ihren sechsten Sinn hören. Das ändert sich aber, als ihre Eltern sie mit einem Mann verheiraten wollen, der ihr auf Anhieb zuwider ist.


Frauenzimmer frei - Heike Wanner
Ellen, Cornelia und Paula begegnen sich nach über zwanzig Jahren beim Klassentreffen wieder. Mittlerweile sind sie Anfang vierzig und geschieden, verwitwet oder immer noch Single. Als Cornelia und Ellen gleichzeitig eine neue Bleibe in Frankfurt suchen müssen, gründen die drei Frauen in Paulas Villa eine Wohngemeinschaft - und kommen auf die geniale Idee, die leerstehenden Zimmer an wohlhabende und vorzugsweise unverheiratete Männer zu vermieten…


Herrin von Licht und Schatten - C. L. Wilson
Teil 2: Ellysetta fürchtet sich vor Magie, solange sie sich erinnern kann. Doch nun, da der König der elfenhaften Fey, Rain Tairen Soul, sie als Seelengefährtin erkannt hat und sie heiraten will, kann sie ihre eigenen magischen Kräfte nicht länger leugnen. Außerdem benötigt Ellysetta diese Kräfte. Denn sie wird bereits von der dunklen Seite der Macht bedroht.


Für immer untot - Karen Chance
Teil 3: Cassie Palmer, die toughe und sexy Seherin, und Mircea, der Meistervampir, sind durch einen Bann aneinander gefesselt – sehr zum Missfallen Cassies. Die Lösung ihres Problems: ein Zauberspruch aus einem alten Grimoire, dem Codex Merlini. Der ist allerdings in der Vergangenheit verschollen. Für eine Seherin, die durch Raum und Zeit reisen kann, sollte dies kein Hindernis sein. Doch die Suche verläuft anders als geplant, und Cassie stellt fest, dass nicht nur ihre Freiheit, sondern das Gefüge der ganzen Welt auf dem Spiel steht.


Wohin mit der Liebe? - Victoria Connelly
Carys Miller hat das große Los gezogen und schwebt auf Wolke Sieben: Einer der begehrtesten Junggesellen des Landes, der attraktive Richard Bretton, Marquess von Amberley und zukünftiger Duke von Cuthland, macht ihr einen spontanen Heiratsantrag. Doch bald nach der Hochzeit trübt sich Carys‘ Glück: Die Schwiegereltern sind alles andere als herzlich, sie muss die Mutterrolle für zwei Töchter aus erster Ehe übernehmen und ihr Mann ist den ganzen Tag damit beschäftigt, seine Güter zu verwalten. Und dann hört sie auch noch eine Geisterstimme... Diese gehört Georgiana Lacey, einer ehemaligen Bewohnerin des Anwesens aus dem 16. Jahrhundert, die Carys durchaus wohl gesonnen ist. Carys freundet sich mit dem Geist an, der sich als sehr freundliche Heimsuchung entpuppt, intelligent, aufmüpfig und voller Tatendrang, an den Zuständen auf Amberley grundsätzlich etwas zu ändern...


Donnerstag, 17. Dezember 2009

Gewinner des Tom Finn Gewinnspiels - Ich!


In seiner zwanzigsten Newsletterausgabe hat Thomas Finn eine große Bücherverlosung gestartet und ich dachte, ich versuche es einfach mal. Man weiß ja nie. Tja und Frau auch nicht, denn ich habe tatsächlich zwei Bücher gewonnen. Nicht nur, dass es Hardcoverausgaben sein werden, Tom Finn wird sie auch noch signieren!

"Das unendliche Licht":
Geisterpiraten zerstören das Dorf des jungen Irrlichtfängers Kai. Nachdem er alles verloren hat, folgt Kai dem Elfenjungen Fi nach Hammaburg, der sagenhaften Stadt der Windfänger und Magier an der Elbe. Der berühmte Däumlingszauberer Thadäus Eulertin nimmt ihn als Schüler auf. Nach einer harten Lehrzeit enthüllt sich bei seiner Weihe zum Zauberer, dass Kai der letzte Feuermagier ist. Er allein kann die böse Schattenkönigin Morgoya besiegen.


"Der eisige Schatten":

Der Zauberlehrling Kai ist der letzte Feuermagier - nur er kann die Welt vor der dunklen Zauberin Morgoya retten. Morgoya hat eine schreckliche Kreatur zum Leben erweckt, die die Welt mit ewigem Eis überzieht ...

Hier ein Auszug aus seiner Email:
Liebe Daniela,

exakt 144 Rückmeldungen hat mir die vorweihnachtliche Buchverlosung auf http://www.thomas-finn.de bis Mittwoch um Mitternacht ins Postfach gespült (incl. einem Teilnehmer, dessen Post streng genommen erst um 0.47 Uhr eingetrudelt ist – doch wer weiß schon, wann die Mail abgesendet wurde ).
Das war ein Interesse, das mich derart berührt hat, dass ich mich dazu entschlossen habe, zusätzlich zu den angekündigten Preisen noch sechs weitere Romane sowie ein Hörbuch in Form einer Sonderverlosung in den Pott zu werfen. Natürlich hat es dennoch nicht für alle Teilnehmer gereicht, aber ich hoffe, die Zahl jener, an denen die Losfee diesmal ohne Beachtung vorüber geschritten ist, etwas reduziert zu haben.
(...)
Natürlich werde ich jedes der Werke persönlich signieren. Solltest du Werke gewonnen haben, die du bereits besitzt (und deswegen vielleicht verschenken möchtest), gib mir gern einen alternativen Namen an.

Also, ich wünsche dir eine phantastische Weihnacht, einen aufregenden Rutsch ins Jahr 2010 – und natürlich viel Spaß mit dem Gewinn!

Tom Finn

Vielen lieben Dank auch an dieser Stelle noch einmal an Herrn Finn, ich habe mich sehr darüber gefreut.
Wer ihn mal sehen will, der sollte hier reinschauen, da habe ich ihn im Oktober fotografiert. Ein Interview mit ihm gibt es hier.

PS: Übrigens versicherte mir der Autor, dass es in jedem seiner Romane eine kleine Liebesgeschichte gäbe, weswegen ich mich gleich doppelt freue, sie zu lesen!


Neuzugänge im SuB


"Braut auf Probe" von Kerry Reichs habe ich bei einer netten TTlerin gewonnen und freue mich aufs lesen!
Die 27-jährige Vi hält seit ihrer Kindheit Hochzeiten für das absolut Größte. Sie ist einfach hoffnungslos romantisch. Als unter ihren Freundinnen jedoch das Heiratsfieber ausbricht, hat sie allen Grund zu zweifeln. 11 Hochzeiten bescheren ihr 3 sehr peinliche Momente, 9 Kleider, die man nur 1x tragen kann, 7 unaufrichtige Glückwünsche und 4 allergische Reaktionen - und das für den Schnäppchenpreis von 50.000 Dollar. Noch Fragen?



"Ein Highlander zu Weihnachten" von Sandy Blair habe ich quasi im Vorbeigehen eingesammelt. Klar, Zeitreise, wahrscheinlich nicht besonders logisch, aber hey: Was muss ich mehr wissen, als dass ein Schotte aus dem 17. Jahrhundert dabei ist?
Die Antiquitätenhändlerin Claire macht eine unerwartete Erbschaft. In der alten Eichentruhe findet sie eine geheimnisvolle Dose. Als sie sie öffnet, steht vor ihr Cameron MacLeod aus den schottischen Highlands des 17. Jahrhunderts. Schon bald kommen sich die beiden näher.


"Der Historiker" von Elizabeth Kostova hat zehn Jahre an dem Roman geschrieben, weil die Recherchen so aufwendig waren. Ich bin jedenfalls mehr als gespannt, weil es ein wenig von meinem sonstigen Leseverhalten abweicht.
Es ist spät in der Nacht, als ein junges Mädchen in der Bibliothek ihres Vaters zufällig ein altes Buch und einen Stapel alter Briefe findet. Der Reiz ist einfach zu groß, sie muss die Briefe lesen. Doch das Mädchen ahnt nicht, worauf es sich damit einlässt. Die Briefe offenbaren nicht nur ein Labyrinth dunkler Geheimnisse ihrer eigenen Familie. Sie führen auch zu einer der dunkelsten Mächte in der Menschheitsgeschichte: zu Vlad, dem grausamen Herrscher und Ur-Vampir.



Mittwoch, 16. Dezember 2009

LoveLetter Dezember


An alle leidenschaftlichen Liebesromanleserinnen,

manche Ausgaben sind gar nicht so einfach zusammenzustellen. Doch auch wenn das Warten auf Rezensionsexemplare, Bildmaterial, Artikel oder Interviewantworten nicht einfach ist, so lohnt es sich immer. So auch in diesem Heft.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Ihr LoveLetter-Team

In dieser Ausgabe:

Ein Leben mit Jamie & Claire
Im Gespräch mit Diana Gabaldon

LoveLetter Award 2010
Die Nominierung

Romance Vorschau
Frühling/Sommer 2010

Romance in Space
Erwarten Sie das Unerwartete

Lizzie Nichols
Meg Cabots Heldin im Gespräch

Kurzgeschichte: Emmas Geschenk
von Lori Brighton

u.v.m.

Dazu gibt es wie immer jede Menge Neuigkeiten und weitere Informationen rund um das Thema Liebesroman.
http://www.loveletter-magazin.de/


Dienstag, 15. Dezember 2009

(Kino) Adam




























Der neunundzwanzigjährige Adam (Hugh Dancy) leidet an einer leichten Form von Autismus und ist dadurch nicht in der Lage, auf Gefühle und allgemeine "Kommunikationssignale" seiner Umwelt zu reagieren.
Nach dem Tod seines Vater ist er auf sich allein gestellt und just in diesem Moment zieht eine neue Nachabrin ein. Beth (Rose Byrne). Und die zeigt sich von dem eigenwilligen jungen Mann fasziniert. Beide wagen den Schritt in eine für sie völlig andere Welt ...

Das klingt nach einem sehr emotionalen Film, der ein sensibles Thema anschneidet. Nach einer groß(artig)en Liebesgeschichte obendrein.
Sollte jemand mal wieder den Spagat zwischen Unterhaltung in Form von Beziehungskomödie und ernstem Thema geschafft haben? Lassen wir uns überraschen ...

Der Film ist seit dem 10.12. in den deutschen Kinos zu sehen


Montag, 14. Dezember 2009

Was und warum liest Sandy Curtis?


Julies Leben verläuft nicht wie im Bilderbuch: Sie ist alleinerziehend und muss in der Firma ihres Vaters Ray Galloway arbeiten, wo sie nach Strich und Faden ausgebeutet wird. Als sie auf einer Beerdigung ihren Jugendfreund Mark wiedertrifft, scheint sich ihr Leben zum Positiven zu wenden. Zwischen den beiden flammt die alte Romanze wieder auf. Doch ihre Beziehung wird überschattet: Mark arbeitet an einem Mordfall, in den Julies Vater verstrickt ist. Im Besitz von Marks kürzlich verstorbenem Vater befand sich ein Brief, der andeutet, dass Ray einen Umweltschützer ermorden ließ, um etwas zu vertuschen. Kann sie ihren eigenen Vater hintergehen und Mark bei seinen Ermittlungen helfen? Und kann sie Mark wirklich vertrauen oder will er sie nur ausnutzen?
Homepage: http://www.sandycurtis.com/

Warum sollte man als Autor viel lesen?
Um auf dem neusten Stand darüber zu bleiben, welche Art Bücher veröffentlicht werden; erweitern Sie Ihr Wissen über Techniken und lesen Sie als Schriftsteller, nicht als Autor, um zu analysieren was funktioniert und was nicht.


Was ist das erste Buch, das Sie jemals gelesen haben? Hat es Sie vielleicht in irgendeiner Art und Weise beeinflusst?
Ich habe so viele Bücher gelesen, ich kann mich nicht mehr erinnern, welches das erste war. Aber die Geschichte, die mich am meisten beeinflusst hat, war "The Answer" von Phillip Wylie. Ich war nur ein Kind und ich erinnere mich daran, wie begeistert ich von der Fähigkeit des Autor war, Geschichten zu erzählen. Ich war schon immer ein gefräßiger Leser und liebe das Schreiben, aber "The Answer" hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, eine Geschichte gut zu erzählen.

Was lesen Sie derzeit und wie gefällt es Ihnen?
Ich habe gerade "Led Astray By A Rake" von Sara Bennett, einen historischen Liebesroman, beendet und es sehr genossen. Es ist eine heitere Geschichte mit einer überraschenden Wendung am Ende.
Ich habe auch "Lucky" von Alice Sebold gelesen, die Geschichte handelt davon, wie sie als Teenager vergewaltigt wurde und von den Folgen danach. Es war sehr konfrontierend und bewegend. Nun lese ich gerade das zweite Buch der Autorin "The Lovely Bones", es ist geschrieben aus der Sicht eines 13jährigen Mädchen, das ermordet wurde und vom Himmel hinunter zu ihrer Familie schaut und zusehen muss, wie ihr schrecklicher Tod diese betrifft. Es war eine überwältigende Lesung.

Juliet Marillier's "Heir to Sevenwaters", Toni Jordan's "Addition", und Stieg Larsson's "The Girl With The Dragon Tattoo" sind in meinem lese-ich-demnächst-Haufen.


Wen das ganze Interview interessiert, der sollte hier nachsehen.


Sonntag, 13. Dezember 2009

Neue Umfrage bei Cora


Unter Cora.de gibt es wieder eine neue Umfrage. Diesmal habe ich es beinahe verpasst, gut, dass es den LoveLetter Blog gibt *hüstel*
Jetzt geht es zur Sache. Das letzte Mal wurde nach Romanideen und explizit dem Genre gefragt. Das Ergebnis hatte mich ja ziemlich deprimiert. (Bitte nachlesen.)
Nun wird spezieller gefragt. Was Western und Krimi angeht kann ich nichts Genaueres sagen, denn ich klickte auf "Nein" bei der Frage, ob ich das lesen würde. Bei Paranormal allerdings sah die Sache schon anders aus. Ein Menüpunkt aber verwirrte mich: Nach (sinngemäß) "Mytische Wesen treiben sich in unserer Welt herum", kam "Kobolde und Co. in einer magischen Welt".
Was hat letzteres mit Paranormal zu tun? Sucht da doch noch jemand nach einem Hintertürchen für Fantasy-LiRos? I HOPE SO!
Oh ja: Macht mit, es gibt bis 28.12. zwanzig hochwertige Romanpakete zu gewinnen. ;)


Samstag, 12. Dezember 2009

Nachbar günstig abzugeben - Jana Krivanek ♥♥(♥)


Einweihungsfete Dienstag Abend plus zu viel Alkohol macht einen miesen Mittwochmorgen. Verkatert dämmert es Marie Kletschka, dass sie Sex mit ihrem Nachbarn hatte - und dann auch noch den besten, den sie jemals hatte. Blöd nur, dass sie in einer festen Beziehung mit Markus liiert ist, der das sicher nicht gut fände.
Wie aber geht man nur dem Nachbarn aus dem Weg und vor allem, wenn man das eigentlich gar nicht will?


Das Buch wanderte in meinen SuB, nachdem ich im LoveLetter einen kleinen Artikel von der Autorin gelesen hatte. Ich fand ihn erfrischend und neckisch und da ich so etwas mag, konnte ich dem Buch nicht widerstehen ...
Allerdings habe ich es nicht komplett gelesen. Dass ich überhaupt weiß, wie es ausgegangen ist, liegt an einem Unfall und einer Kopfverletzung, die mich zwangen, fünf Stunden meines Leben in der Unfallklinik zu verbringen. Zwar konnte ich aufgrund höllischer Kopfschmerzen nicht durchweg lesen, aber sich die anderen kranken Menschen anzusehen, hebt auch nicht unbedingt die Laune.
Mir gefiel das Buch eher weniger. Natürlich sehe ich, was verschiedenen Lesern daran gefallen kann (Meinungen sind verschieden und das ist gut so), doch mir lag es überhaupt nicht.
Marie ist eine arrogante, hochnäsige Person, die viel zu Klischee lebt und ist, als dass ich mich mit ihr anfreunden konnte. Ihr gönnerhaftes Benehmen war mir schnell zuwider und wäre ich nicht gezwungen gewesen, zwischen dem Roman und einer Tageszeitung vom letzten Monat zu wählen, hätte das Buch nicht mal fünfzig Seiten überlebt ...
Hinzu kam der abgehakte Stil der Autorin, der in einer Kurzgeschichte bestechen mag, in einem Roman aber fehlplatziert ist, wenn er nicht unterbrochen wird.
Irgendwann war ich so genervt, dass ich - am nächsten Tag übrigens - nur noch das Ende überflogen habe.
Die "überraschende Wendung" war ein bisschen vorhersehbar und auch noch so gestrickt, dass ich mit den Augen rollen musste.
Nein, das war sicher kein Buch für mich.


Freitag, 11. Dezember 2009

(Kino) Das Orangenmädchen


Seit dem 10.12.2009 ist "Das Orangenmädchen" in den deutschen Kinos zu bewundern. Der Film beruht auf dem Roman des bekannten Autoren Jostein Gaarder.

Die Geschichte von Jan-Olav, der in der Straßenbahn auf das Orangenmädchen - roter Mantel, Tüte mit Orangen - trifft und sich sofort in sie verliebt. Weil er sie nicht vergessen kann, jagt er ihr durch die Stadt hinterher, kann sie aber nirgendwo finden. Nach Monaten der erfolglosen Suche beginnt er sich zu fragen, ob es sie überhaupt jemals gegeben hat ...
Und ein Vater, der zu früh von dieser Welt gehen muss und seinem Sohn ein paar Briefe hinterlässt.

Ich habe den Roman nie gelesen, aber das klingt nach einem wundervoll-romantischem Märchen der Neuzeit. Emotionsgeladen, mit Taschentuchgarantie.
Breche ich mit meiner Vorliebe für die Couch und gehe ins Kino?


Donnerstag, 10. Dezember 2009

3D-Grafik vom "Lichtbringer" Coverkünstler


Schon vor langer Zeit ist mir ein junger Mann mit einem tollen Hobby ins Auge gefallen. Er schmiedet. Und er schreibt spannende Fantasygeschichten. Seit einiger Zeit fertigt er nun auch noch tolle Bilder an, die meist in 3D-Optik zu bewundern sind.
Christian Ganser (der Name zeigt schon die österreicherische Herkunft :) ) ist der Coverkünstler der Fantasy-Anthologie
"Lichtbringer" und hat mir einige neugierige Fragen beantwortet. Damit sich das alles etwas flüssiger liest, ist daraus ein zusammenhängender Text geworden.
Da Chris für alles offen ist, habe ich ihn gebeten, sich doch mal den Header meines Blogs anzusehen (der ein Ausschnitt des Forumheader und ebenfalls von Chris angefertigt ist) und ihm einige Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Nie hätte ich gedacht, dass da so schöne Ergebnisse herauskommen würden. Und ich schäme mich in Grund und Boden, ihn als Mann unterschätzt zu haben - ich wollte es doch glatt mit einigen frauentypischen Dingen versuchen: High Heels (Stöckelschuh), Lippentstift, Schwert ...
Eines der Bilder möchten wir Euch nun vorstellen und Chris erzählt gleich mal, wie er das alles macht. Falls Ihr mehr über ihn erfahren wollt, könnt Ihr unten im Text einige Dinge erfahren oder Ihr schaut Euch eine seine Geschichten
hier an.



Zuerst einmal vielen Dank an Soleil, da sie mir die Möglichkeit gibt etwas über meine Bilder und mich zu schreiben und mir auch immer Ideen liefert!

Wie bereits vage angedeutet, entstand dieses Bild, nachdem ich eine Nachricht von Soleil erhalten hatte. Unter anderem war dort eben von einem Stöckelschuh die Rede, als Teil einer größeren Szene.
An dieser Stelle ist es vielleicht ganz klug, einen kleinen Exkurs über die verwendeten Software zu machen: Das Bild ist vollständig am Computer entstanden, modelliert mit dem Programm „Blender” und berechnet („gerendert”) mit „LuxRender”. Beides ist freie Software und kann auch in diesem Sinne frei verwendet werden. Wozu nun diese Programme? Nun, in Blender wird generell die Geometrie eines oder mehrerer Objekte festgelegt und diese (virtuell) räumlich zueinander angeordnet, sodass man dann von einer „Szene” sprechen kann. Natürlich könnte man die Szene nun problemlos mit dem blender-internen Renderer berechnen lassen, was aber für realistisch aussehende Resultate mit einem erhöhten Aufwand der Materialkonfiguration einhergeht. Wählt man einen externen Renderer, wie hier LuxRender, werden die Materialien in diesem Programm konfiguriert (Farbe, Oberflächeneigenschaften, ...). Im Falle von LuxRender entsteht der hohe Realismusgrad dadurch, dass die Berechnung der Bilder durch physikalisch korrekte Beziehungen erfolgt - der Realismus ergibt sich also ganz „natürlich”. Zwar muss auch hierbei eine gewisse Zeit an Konfiguration aufgewandt werden, aber vergleichsweise weniger.
Gut, zurück zum konkreten Bild: Bevor ich eine Szene beginne, modelliere ich meistens die einzelnen Bestandteile separat. Das hat den Vorteil, dass man sich auf ein Objekt konzentrieren kann, ohne ständig nachdenken zu müssen, wie es nun in die Szene eingebunden wird - das kann man später immer noch machen. Bevor ich aber einen Stöckelschuh modellieren konnte, musste ich, als ignoranter und unwissender Mann, natürlich zuerst die grundsätzliche Geometrie herausfinden, dazu eignet sich die Bildersuche von Google sehr gut. Es ist dabei nicht so wichtig dass man ein einziges Bild findet, das „perfekt” ist, sondern mehr ein gewisses Gefühl für das zu modellierende Objekt entwickelt und eine räumliche Vorstellung davon bekommt.
Dann ist das Modellieren an der Reihe, das kann zeitaufwendig werden, vor allem wenn man noch wenig Erfahung bei gewissen Geometrien hat. Wenn das geschehen ist, werden die Materialien zugewiesen und die Beleuchtung eingestellt - letzteres ist einer der wichtigsten Schritte überhaupt, denn durch schlechte Lichtverhältnisse, kann eine grundsätzlich gute Szene zerstört werden. Nun folgt der Schritt in dem das Bild endlich berechnet wird. Das dauert, je nach Komplexität der Szene, gewünschter Größe (Auflösung) des Bildes und verwendeten Renderer unterschiedlich lange. Um ein wenig Gefühl dafür zu bekommen: Dieses kleine und an und für sich simple Bild mit den beiden Stöckelschuhen wurde zwei bis drei Stunden berechnet, bis es diese Qualität erreicht hatte.

Wenn ich nicht gerade Bilder von Stöckelschuhen mache, modelliere ich am liebsten Schwerter - keine Ahnung wieso, aber es macht einfach Spaß. Manchmal überkommt es mich auch und ich spiele mit anderen Zeichenprogrammen herum, so ist letztens ein Desktop-Hintergrundbild mit zwei Katzen entstanden (das sind die einzigen Tiere, die ich halbwegs zeichnen kann, zumindest in 2D; die dafür verwendeten Programme waren „Inkscape” und „GIMP”).
Ansonsten bin ich Student an einer technischen Universität mit gewissem Hang zur Physik und Mathematik - ich studiere aber weder das eine noch das andere, nur um das klarzustellen.

Gut, ich denke, ich bin am Ende angelangt und hoffe, ein paar interessante Themen angeschnitten zu haben und vielleicht die eine oder andere Person dazu animiert habe, sich eines der genannten Programme anzusehen und ein wenig damit herumzuspielen. Ich gebe hier mal die Links zu den jeweiligen Web-Präsenzen (Englisch) an, bei Blender und LuxRender empfehle ich einen kleinen Blick in die Galerien zu werfen:
http://www.blender.org
http://www.luxrender.net
http://www.gimp.org
http://www.inkscape.org


Mittwoch, 9. Dezember 2009

LoveLetter Liebesroman-Award 2010


Wie schon im letzten Jahr, wird auch 2010 der Liebesroman-Award vom LoveLetter vergeben. Und alle Leser, die für das Genre zu haben sind, können mitvoten!
Unter diesem Link gibt es noch genauere Informationen.
Unter allen, die ihre Stimme abgeben, werden drei Buchpakete im Wert von 100 Euro verlost.
Viel Glück an alle, die bis zum 18.12.2009 ihre Stimme abgeben!



Dienstag, 8. Dezember 2009

Die Sturmjäger von Aradon-Feenlicht 1 - Jenny Mai Nuyen ♥♥♥♥(♥)


Hel ist ein Findelkind und wächst auf einem fliegenden Schiff als Sturmjäger auf. Sie ist jung und schön, doch leider missgestaltet durch ein vernarbtes Auge, mit dem sie als einziger Mensch das Lirium sehen kann, welches die Sturmjäger jagen. Es wird in reine Magie umgewandelt, mit der die Zauberer das ganze Land kontrollieren und knechten. Aber ihre Zeit läuft ab, denn das Lirium verschwindet und die ehemaligen Sklaven erheben sich.
Auch Hels Schiff wird eines Tages von etwas Unbekanntem angegriffen und nur sie überlebt. Gerettet von einem geheimnisvollen Fremden, wandern die beiden durch die Wüste auf der Suche nach menschlichen Siedlungen. Der junge Mann in ihrer Begleitung nutzt dabei die Magie des Landes für sich, als sei er selbst ein Zauberer. Hel vertraut ihm zunächst, aber es geschehen schreckliche Unfälle, wo immer sie eine Stadt verlassen ...
Schließlich trennen sie sich und er verschwindet. Hel spricht bei den Magiern vor, um ihnen vom Tod ihrer Mannschaft zu berichten, als weitere Schiffe als verschollen gemeldet werden. Eine geheimnisvolle, böse Macht hat sich aufgemacht und da niemand weiß, womit man es zu tun hat, werden alle Sturmjäger aus ihren Diensten entlassen.
Hels Gedanken wandern immer wieder zu dem Fremden zurück, doch sie muss sich fragen, ob er derjenige ist, der alles, was sie je geliebt hat, vernichten will.
Und während die Magier der alten Welt hinter der Grenze den Krieg erklären, macht sich eine kleine Schar auf den Weg, um das Geheimnis der dunklen Macht zu erkunden.


Jenny-Mai Nuyen ist ein spannender und vielschichtiger Roman gelungen, den ich an nur einem Nachmittag durchgelesen habe, weil er mir so gut gefallen hat. Zwar ist die Idee um die Sturmjäger und einige andere Handlungsteile nicht neu, aber sie hat sie so angeordnet, dass es insgesamt einen großen Lesespaß ergeben hat.
Hel ist ein interessanter Charakter, jung, aber nicht naiv. Sie setzt sich durch, wo sie es muss und leidet unter ihrem Auge, von dem sie nicht weiß, welche große Rolle es einmal spielen wird. Eine Heldin zum mitfiebern, die man gern hat.
Der fremde junge Mann ist mir persönlich zu fremd geblieben und die zahlreichen Andeutungen konnte ich leider nicht wirklich verstehen. Aber zumindest habe ich mich bis zum Ende auch gefragt, ob er etwas mit dieser Macht zu tun hat.
Die Nebenfiguren, in etwa die kleine Gruppe, waren mir ebenfalls sehr symphatisch. Einige brachten mich zum Schmunzeln, andere zum Stirn runzeln. Auf jeden Fall sind sie aber individuell gestaltet worden und das ist immer am Wichtigsten.
Die Sklaven, die zum Sprung in die "Freiheit" ansetzen, bekommen in der Fortsetzung hoffentlich noch mehr Sequenzen für sich. Aber das scheint vorprogrammiert zu sein, denn auch sie haben etwas mit der bösen Macht zu tun.
Die gestaltete Welt hat sich in Teil 1 noch nicht komplett entfaltet, was sie aber hoffentlich noch tun wird. Immer nur Sand und Wüste und Städte, die sich noch zu wenig unterscheiden wird auf Dauer langweilig ;)
Das Ende war für mich aber extrem verwirrend, ich habe das mit den Totenlichtern und Co. ehrlich gesagt gar nicht verstanden und mir nach dem Lesen mühsam in einzelnen Rezensionen angeraten.
Die Zeichnungen am Ende stammen ebenfalls aus der Feder Jenny-Mai Nuyens, ich hätte es aber schöner gefunden, sie in den Text bzw. den Roman einzubinden.
Puh, ja was soll ich sagen? Mir hat der erste Teil sehr gut gefallen. Man begleitet eine junge Frau durch ihre Heimatwelt und ihre Probleme. Streckenweise zieht sich der Roman, wird aber nie langweilig. Auch, wenn viele Sequenzen bekannt anmuten, hat die Autorin sie so verwoben, dass der Leser sie nicht als störend empfinden wird. Zusammen mit einer einfachen, aber aussagekräftigen Sprache führt die Geschichte in eine mal etwas andere Fantasywelt.
Mir hat's gefallen und ich lese gern noch andere Werke von Frau Nuyen.


PS: Wann der nächste Teil erscheint, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, aber ich nehme mal an, so rund ab Sommer 2010. Bei Twitter fragte die Autorin, in wen sich Hel verlieben soll. Und ich dachte immer, das stehe schon fest ... immerhin ist das ja als Trilogie geplant. *g*
Also bitte: den Fremden natürlich, auch wenn es dann nicht wirklich eine Zukunft für die beiden gibt. Dafür aber sicher einen grandiosen Endkampf!


Sonntag, 6. Dezember 2009

Die Dämonenseherin - Brigitte Melzer ♥♥♥♥♥ (+Interview)


Die Gemeinschaft der Seher hat ein großes Problem: Durch ein verunglücktes Experiment ist es fünfzehn Probanden gelungen, mit einem Dämon im Körper zu entkommen. Nachdem einige von ihnen gegen das Wesen in ihnen nicht länger standhalten konnten und es zu einem Blutbad gekommen ist, wird Logan Drake, Agent einer Spezialeinheit, beauftragt, die restlichen Flüchtlinge einzufangen.
Die gesamte Rezension kann hier nachgelesen werden.


Möchten Sie sich einmal kurz vorstellen? Was für einen Menschen sollte man vor Augen haben, wenn man den Namen „Brigitte Melzer“ hört?
Ich bin 1971 in München geboren, wo ich immer noch lebe. Nach einem Umweg über den Einzelhandel habe ich ins Bankenwesen gewechselt und dort 17 Jahre gearbeitet. Seit Sommer 2007 widme ich mich voll und ganz dem Schreiben, das ich im Laufe meiner Arbeitsjahre für mich entdeckt hatte.
Als Privatmensch habe ich im zarten Alter von 12 Jahren zum ersten Mal einen Blick in die Rollenspielwelt erhascht. Damit hat auch mein Faible für Fantasy-Geschichten begonnen. Ansonsten lese ich gerne, bin ein großer Kinofan, treffe mich mit Freunden und mag Urlaube in den USA und Schottland. Obendrein habe ich das Glück, einen Mann zu haben, der meine Hobbys teilt und mich nach Kräften unterstützt, wenn es darum geht, mir auch in stressigen Zeiten den nötigen Freiraum zum Schreiben zu verschaffen.


"Die Dämonenseherin" spielt in Edinburgh: Haben Sie die Stadt je persönlich besucht? Wenn ja, wie hat sie Ihnen gefallen, welche Eindrücke konnten Sie mitnehmen?
Ich war mittlerweile mehrmals in Edinburgh und muss sagen, dass es für mich eine der schönsten Städte ist, die ich kenne. Ich liebe das Flair und den Geruch des alten Schottlands, der einem an jeder Ecke entgegenschlägt. Obwohl die Stadt modern ist, hat man – gerade im Stadtzentrum – ständig das Gefühl, dass ein Schritt genügt, um einen ein paar Jahrhunderte in die Vergangenheit zu katapultieren. Abgesehen davon sind die Schotten ein unglaublich freundliches und herzliches Volk, das mich garantiert noch öfter sehen wird.


Auf Ihrer Homepage ist nachzulesen, dass Sie auch schon mal Schwertkampf im eigenen Wohnzimmer üben, um zu sehen, ob sich Phantasie und Realität nicht zu sehr mischen. Gab es bei der "Dämonenseherin" ebenfalls Dinge, die recherchiert werden mussten? Welche waren es?
Für „Die Dämonenseherin“ haben sich meine Recherchen in erster Linie auf Technik beschränkt – dabei ging es mir ganz besonders um Bewaffnung und Ausrüstung. Vieles davon ist nicht in den Roman eingeflossen, aber um ein Gefühl für das Team zu bekommen, musste ich wissen, wie Logan und sein Team ausgerüstet sind, welche Waffen sie tragen, Fahrzeuge usw. Dabei habe ich mich an die Ausrüstung gehalten, die auch die Spezialeinheiten der British Army benutzen.


Wie lange haben Sie ungefähr an dem Roman gearbeitet (mit Vorbereitung)?
Die Vorbereitungszeit ist schwer zu schätzen, da ich Ideen bereits sammle, wenn ich noch an anderen Projekten arbeite.
Alles in allem würde ich sagen, dass es – inklusive Überarbeitung - ungefähr vier bis fünf Monate waren.


Wird es ein Wiedersehen mit der Welt der Seher geben? Vielleicht mit Logans Bruder Devon Drake und der (Liebes-) Geschichte mit seiner Frau Jackie?
Die Möglichkeit einer Fortsetzung besteht durchaus. Ob etwas daraus wird, entscheidet sich in den nächsten Monaten. Sobald es spruchreif ist, stelle ich die Information auf jeden Fall auf meiner Website (http://www.brigitte-melzer.de) online.


Was ist das erste Buch, das Sie jemals gelesen haben? Hat es Sie vielleicht in irgendeiner Art und Weise beeinflusst?
Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung mehr habe, wie mein erstes Buch hieß. Die ersten Bücher, an die ich eine Erinnerung habe, sind „Hanni und Nanni“, „TKKG“, „Kalle Blomquist“ und „Huckleberry Finn“. Oh, und natürlich „Die unendliche Geschichte“!
Beeinflusst haben mich diese Bücher damals noch nicht – wenn man einmal davon absieht, dass ich mir eine ganze Weile gewünscht habe, auf das Hanni und Nanni Internat gehen zu können oder mit Huck Finn Abenteuer zu erleben.



Was lesen Sie derzeit und wie gefällt es Ihnen?

Ich bin gerade in einer arbeitsreichen Phase, in der mir nicht viel Zeit zum lesen bleibt. Eines der letzten Bücher, die gerade hinter mir liegen, waren „Die Tribute von Panem“. Nach dem Klappentext war ich eigentlich davon überzeugt, dass das überhaupt keine Geschichte ist, die mir liegen könnte, trotzdem wurde ich bei all den positiven Stimmen neugierig – und war letztendlich begeistert!


Könnten Sie uns noch einen kleinen Ausblick auf Ihre zukünftigen Werke geben? Woran arbeiten Sie gerade?
Im Januar erscheint mein neuester Roman mit dem Titel „Dämonisches Tattoo“. Dabei handelt es sich dieses Mal um einen Mystery-Thriller.
Es geht um einen Serienkiller, der seit einigen Jahren sein Unwesen treibt, und einen FBI-Agenten, der alles daran setzt, ihn zu fassen. Dabei spielt ein Tattoo eine wichtige Rolle, das eine Verbindung zwischen Ermittler und Mörder schafft und sich als weitaus gefährlicher entpuppt, als angenommen.
Es ist ein Katz- und Mausspiel, in dem auch eine entführte Reporterin und ein auf Rache sinnender Agent kräftig mitmischen.

Aktuell arbeite ich an einem Urban Fantasy Roman, in dem es um Engel geht. Mehr möchte ich darüber im Augenblick noch nicht verraten – vielleicht nur so viel: Es werden keine niedlichen kleinen Kerlchen mit Pausbäckchen sein, die auf Wolken sitzen und Harfe spielen…

Vielen lieben Dank für die tollen Antworten!
Das gesamte Interview gibt es hier zu lesen!




Freitag, 4. Dezember 2009

(Verlosung) DER Roman 2009 - Wählt mit!


Das Ende des Jahres nähert sich mit leisen, aber großen Schritten. Und was war das nicht für ein Jahr?
Vor allem in Sachen Herzklopfen und Schwertkampf hat es einige Highlights gegeben. Gern würde ich Euch fragen, welche die Euren gewesen sind.
Welcher Liebesroman der Untergenres: historischer LiRo, Chick Lit, Paranormal, Fantasy/ SciFi und Krimi/ Thriller konnte Euch am meisten überzeugen und warum?
Welcher Fantasyroman konnte Euch am meisten überzeugen und warum?
Welcher Autor hat ihn geschrieben und welcher Verlag veröffentlicht? Gibt es vielleicht irgendwo eine Rezension von Euch dazu?
Das Erscheinungsdatum des Romans ist dabei zweitrangig, Ihr müsst ihn nur 2009 gelesen haben.

Unter allen, die mir ihre Lieblingsbücher übermitteln, verlose ich eines der (LiRo)Bücher, die mir mit am besten gefallen haben.
"Der Glücksunfall" von Julie Cohen, erschienen bei Blanvalet. Eine Rezi dazu gibt es hier.

Wer sich der Wahl und der Verlosung beteiligen will, der sollte bis zum 20.12. eine aussagekräftige Antwort hier unten dran hängen.
Natürlich dürfen sich auch alle beteiligen, die das Buch nicht haben möchten.
Ich freu mich auf Eure Antworten!


Mittwoch, 2. Dezember 2009

Individuelles Geschenk für Büchernarr gesucht?




















Wer hat es nicht schon einmal gesucht, das beste und individuelleste Geschenk für einen lieben Menschen. Einen Büchernarren?
http://www.personalnovel.de/ bietet die Möglichkeit, den Beschenkten und bis zu zehn andere Personen in einem Roman unterzubringen. Die Rahmenhandlung steht in den unterschiedlichsten Genres bereits fest, es werden dann die persönlichen Namen eingebaut.
Bei den historischen Romanen reicht die Bandbreite vom ägyptischen Reich, über die Intrigen an König Arturs Hof bis hin zu Venezianischen Nächten.
Im Bereich Frauenroman gilt es zu entscheiden, ob ein Prinz das Herz der Angebeteten erobern darf oder ob die beschenkte Person "Plötzlich berühmt" sein soll.
Liebesromane kommen klassisch daher oder bieten eine moderne Bandbreite über Chef-Mitarbeiter-Konstellationen, Ärztebeziehungen, Reisen, Lektorenliebe oder eine Schwärmerei für den angehimmelten Star.
Weiterhin geboten: Gleichgeschlechtliche Liebe, Freche Mädchen, Abenteuer, Krimi/ Thriller, Mytery/ SciFi, English Books, Weihnachten, Poesiealbum, Jugendbücher und noch einiges mehr.
Die Standartversion "Taschenbuch" kostet 24,95 Euro, Sonderwünsche wie Goldschrift oder Hardcover kosten extra.
Wen könnte man denn damit nun beschenken?


Dienstag, 1. Dezember 2009

Adventskalender in der virtuellen Welt

















Hach, es weihnachtet sehr - wenn auch erst in einigen Wochen. Die Zeit bis dahin soll durch den traditionellen Adventskalender verkürzt werden. Aber wie kam es eigentlich dazu, dass wir nun Jahr für Jahr kleine Türchen öffnen?

Die ursprüngliche Funktion des Adventskalenders war nicht etwa, Kinder mit einer Überraschung zu erfreuen, er diente viel mehr als Zählhilfe und Zeitmesser.
Der allererste Adventskalender stammt vermutlich aus der zeit um 1850. Religiöse Familien hängten 24 Bilder an die Wand, an denen dann abgezählt wurde, wie lange es noch bis zum heiligen Fest dauerte.

Im Jahr 1904 kam dann der allererste gedruckte Adventskalender auf den Markt. Dabei musste man 24 Bilder ausschneiden und auf einen Bogen Papier aufkleben. Erst nach 1920 gab es dann richtige Türchen, hinter denen sich die Bilder befanden.

In der NS Zeit stand nicht mehr die christliche Geschichte im Vordergrund, sondern die "Wintersonnenwende". Darum verbargen sich hinter den Türchen Märchenfiguren oder germanische Gottheiten. Die gebräuchliche Variante wurde verboten.

Nach dem Krieg, etwa um 1950 wurde der Adventskalender zum Massenartikel. Er war preisgünstig und nicht zuletzt seine Aufmachung - romantische Szenen mit verschneiten Städtchen und das (große) Bild der Krippenszene - verhalfen ihm zu größerer Popularität. Ab 1958 kamen die ersten Adventskalender auf den Markt, die mit Schokolade gefüllt waren, dahinter fanden die Kinder aber immer noch Bildchen.

Heute ist alles an Adventskalendern denkbar. Nicht nur Schokolade befüllt ihn, auch Spielzeug, Alkohol (für Erwachsene), Parfüm, Edelsteine usw. Außerdem gibt es auch Bauwerke, die den Gedanken eines Adventskalenders in sich tragen. Eine Idee aus der Schweiz gefiel mit auch sehr: Ein lebender Adventskaler. Jeden Tag trifft man sich vor der Tür eines anderen Gebäudes. Es handelt sich dabei oft um Kindergärten, Krankenhäuser und ähnlichem.

Heute werden Adventskalender auch immer mehr zu Geschenkartikeln, sind dementsprechend gestaltet und ausgepreist. Selbstgebastelte Kalender findet man nur noch selten und wenn, dann im Museum.

Ha! Weit gefehlt. Das Literaturforum Verlorene Werke bietet allen Besuchern einen virtuellen Kalender gefüllt mir Geschichten, Gedichten, Bildern, Hörgeschichten und einigen Überraschungen an. Einfach mal reinsehen!


Auch die Autorin Jennifer Schreiner wird auf ihrer Homepage einen Adventskalender anbieten, in dem es Tag für Tag etwas zu gewinnen gibt.

Orchidee und Cleopatra haben auf ihren Blog ebenfalls einige virtuelle Adventskalender zusammengestellt, nicht zuletzt ihren eigenen!


Die Fans von Tom Felton ("Harry Potters Gegenspieler") dürfen sich auf der gleichnamigen deutschen Homepage ebenfalls auf einen Adventskalender freuen.

Der Bücherladen Walldürn bietet ebenfalls einiges hinter den 24 Türchen an.

Auch Jokers wird einen virtuellen Adventskalender anbieten, in dem es eine Menge zu gewinnen gibt.
Die meisten Verlage bieten ebenfalls Kalender an, in denen es täglich Bücher zu gewinnen gibt.

Zum Schluß sei auch noch mal an den Adventskalender im LoveLetter-Blog erinnert!

Also dann: Auf zum fröhlichen Warten :)



Ausblick auf den Blog im Dezember


Der Dezember ist bunt gemischt. Ich werde mehr Bücher besprechen, als im November, wo meine Zeit leider extrem knapp bemessen war.
Gerne möchte ich schon in wenigen Tagen von Euch wissen, welcher Euer Roman des Jahres 2009 gewesen ist. Es gibt eine Verlosung, zwei Interviews, Filme, Autoren, Hintergrundinformationen, Neuigkeiten und sicher auch wieder die ein oder andere Überraschung. :)
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch im letzten Monat diesen Jahres bei mir reinschaut.