Samstag, 24. Oktober 2009

Neue Bücher von der BuCon


Ich hatte mir eigentlich verboten, Bücher zu kaufen, aber bei diesen Preisen konnte ich nicht nein sagen. Erschreckenderweise musste ich feststellen, dass ich die meisten der angebotenen Fantasybücher schon gelesen habe - und vom Rest wußte, dass er nichts für mich ist.
"Die Sturmjäger von Aradon/ Feenlicht" von Jenny-Mai Nuyen lacht mich schon lange an. Ich habe mir die Leseprobe durchgelesen und fand sie toll! Leider war mir das Buch zu teuer, so dass ich schon darauf verzichten wollte ...
"Heaven, Stadt der Feen" von Christoph Marzi habe ich gekauft, weil es ebenso preiswert war, weil Lichtbringer gegen einen Marzi eh keine Chance hatte und weil ich davon schon auf diversen Blogs gelesen habe.

Verkauft wurden mir die Bücher übrigens von Erik Schreiber ("Der phantastische Bücherbrief" - 2008 feierte er sein dreißigjähriges Bestehen). Er ist ebenfalls in Lichtbringer als Autor vertreten und ich habe mir gleich mal ein Autogramm abgeholt. Dabei sind wir ein wenig ins Plaudern gekommen. Ich fragte ihn, ob er all die Bücher, die er im Bücherbrief vorstellt, selbst gelesen hat oder ob er da nicht ab und an etwas Hilfe dabei hätte. Er verneinte dies und sagte locker: Ich habe eben keine anderen Hobbys. Ich arbeite bis 15 Uhr und danach habe ich ja etlich Zeit, um zu lesen.
Er zeigte auf zwei dünnere Taschenbücher und konnte mir glaubhaft vermitteln, dass das für einen Nachmittag gerade reiche.


Gut, Erik, ich versuche ab sofort, das auch zu schaffen. Werde ich nicht - mein Tag geht etwas länger und ich habe noch andere Hobbys :) - aber man soll ja immer ein Ziel im Leben haben. Außerdem bewundere ich das wirklich sehr und ich lese Deinen Bücherbrief sehr gerne.



Kommentare:

  1. "Erschreckenderweise musste ich feststellen, dass ich die meisten der angebotenen Fantasybücher schon gelesen habe - und vom Rest wußte, dass er nichts für mich ist."
    Ist es nicht frustrierend, wenn man Geld für Bücher ausgeben will, einen die Umstände aber daran hindern? ;) Immerhin hast du ja doch noch etwas Schönes gefunden - und dabei anscheinend sogar noch Gelegenheit für ein nettes Gespräch gehabt. :)

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  2. gernot25.10.09

    Hallo liebe Soleil

    Es verwundert mich immer wieder, wenn ich lese, wie du zum Beispiel von diesem Herrn zu berichten weißt.
    "zwei mittlere Taschenbücher an einem Nachmittag"
    Es gibt Autoren, die machen sich unendlich viele Gedanken über ihre gesetzten Adjektive, Verben, versteckte Hinweise, Metaphern usw.
    Und dann kommen diese "Marathon-Leser" daher und verschlingen alles, als wäre es nur ein großer Klumpen. Ich frage mich langsam, sind diese routinierten Leser überhaupt noch in der Lage, ein Buch richtig zu beurteilen in ihrer Überfliegerei. Überlesen sie die Hälfte, wenn nicht sogar mehr, ohne das sie es bemerken? Kann das überhaupt noch ein Genuss sein?
    Nicht nur Schreiben muss man können, sondern auch lesen, sagte mal jemand. Und bei so einem Pensum ist es in meinem Denken geradezu unmöglich, jede Absicht des Autoren in sich einfließen zu lassen.

    liebe grüße
    gernot

    Anbei noch freudige Glückwünsche zu eurem Erfolg mit dem Projekt Lichtbringer. Tolle Leistung.

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  3. Hallo Ihr zwei,

    @Kätzchen:
    Das sag ich Dir! Und dabei lagen da SOOO viele Bücher herum. Ich meine, man sagt sich, dass man keine Bücher kaufen will, rechnet aber schon so mit ca 5 und dann das ...

    @Gernot:
    schön, Dich mal wieder hier zu lesen :)
    Ich kann jetzt nur von mir ausgehen, die ich auch in wenig Zeit (für mich) viel Bücher lese. Ich mache das gern und ich lese auch alles genau. Ist ein Buch dabei, das ich grottig finde, dann lese ich ab der Hälfte nur noch quer, ja. Aber normalerweise lese ich alles genau und bekomme auch alles mit: Worte, Satzbau ;), Atmosphäre, Handlung etc.
    Ich denke, dass Schnellleser dies einfach perfektioniert haben. Ich kenne eine Leserin, die an einem Wochenende 5-7 Bücher schafft.
    Klar frustriert einen das als Autor irgendwie, aber so ist das Leben ;)
    Übrigens sind dann die Schnelleser die, die es wirklich einschätzen können.
    Erik ist übrigens auch Autor ;)


    LG
    Soleil

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  4. @Gernot: Es gibt auch bei mir Nachmittage, an denen zwei Bücher schnell "verschlungen" sind, aber das sind dann Titel, die auch nicht gerade anspruchsvoll geschrieben sind. Je mehr Gedanken sich ein Autor gemacht hat, je gewählter die Sprache und je komplexer die Zusammenhänge, desto weniger schnell lese ich.

    So wird ein 200-Seiten-Roman bei mir eben in zwei Stunden oder auch mal in zwei Tagen gelesen. Schnelles Lesen und trotzdem Inhalt und Form wahrzunehmen ist eine Übungssache und wirklich notwendig, wenn man beruflich schnell Texte erfassen muss. ;)

    @Soleil: Das ist ja richtig fies! Vorfreude auf fünf mögliche Neuanschaffungen und dann sowas ... >g< Ich schicke dir übrigens endlich in der nächsten Woche deinen Gewinn! :)

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  5. gernot26.10.09

    hallo Winterkatze und Soleil,
    danke, für die erläuternden Worte. Ich dachte es mir schon ein bisschen, dass auch die Hurtigen unter euch nicht jede Lektüre auf gleiche Art und Weise umblättern.
    Freue mich über diese Feststellung, und es wird an die Handwerksfabrik in meinem Inneren weiter geleitet, *smile!

    liebe grüße
    gernot

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  6. @Kätzchen:
    So wie Autoren auch unterschiedlich schnell schreiben, so lesen Leser auch verschieden.
    Sonst schließe ich mich an. Und freue mich auf das Buch.

    @Gernot:
    Keine Sorge, für Dich nehme ich mir immer Zeit ;)

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