Sonntag, 15. Februar 2009

Interview mit Rebecca Hohlbein




Möchten Sie sich einmal kurz vorstellen? Was für einen Menschen sollte man vor Augen haben, wenn man den Namen „Rebecca Hohlbein“ hört?
Eine Chaotin in allen Bereichen.


Mit welchem Buch sind Sie bekannt geworden? Könnten Sie es vielleicht in ein paar kurzen Sätzen schildern?
Ich möchte mit einem Buch bekannt werden, das etwas mit Engeln zu tun hat, aber auch mit Vampiren und mit Göttern, die kein Mensch mehr braucht. Ich arbeite daran.


Hat sich Ihr Leben sehr verändert, seit Sie berühmt sind? Was sind die positiven, was die negativen Aspekte an der Berühmtheit?
Es ist wirklich schrecklich. Jeden Morgen auf dem Weg zum Briefkasten fällt eine ganze Armada von Journalisten und hysterischen Teenagern über mich her. Ich wechsle täglich meine Telefonnummer und habe eine Division von Leibwächtern engagiert. Mit einem der Bodyguards führe ich eine heimliche Beziehung. Die Agentur steckt bereits mitten in den Verhandlungen für die Filmrechte an der Geschichte mit Walt Disney und Warner Brothers... Blödsinn. Da ich es gewohnt bin, ab und an beim Einkaufen, in der Kneipe oder in der Schlange vor der Kasse im Kino vorsichtig auf meinen Vater angesprochen zu werden, hat sich überhaupt nicht verändert – bis auf den Zusatz: „Ich habe gehört, du schreibst jetzt auch...“


Auf Ihrer Homepage ist nachzulesen, dass Sie auch mit Begeisterung Figuren modellieren, am liebsten die Charaktere in Ihren Büchern. · Gilt das vorrangig für fiktive Völker und Wesen oder findet man darunter beispielsweise auch einen Jack Sparrow? · Wann und wie haben Sie zu dieser kreativen Seite gefunden? Kann man sich diese Figuren als Leser Ihrer Bücher ansehen oder gar erwerben?
Nein, man wird keinen Jack Sparrow finden, weil ich mir Jack Sparrow nicht ausgedacht habe. Ich knete nicht die Vorstellungen anderen Leute nach (obwohl ich Johnny Depp unglaublich sexy finde – ich hätte gerne noch einen Pappaufsteller fürs Schlafzimmer, und zwar in Lebensgröße. ) Meistens sind es Drachen, geflügelte Kobolde, Elfen oder andere phantastische Wesen, die ich modelliere, weil es mir Spaß macht, den Charakteren, die ich mir ausdenke und dann hier und da in eine Geschichte einbaue, auch selbst ein Gesicht zu geben. Ungünstigerweise passt der ganze Nippes nicht zu meiner Einrichtung, sodass ich ihn in der Regel backfrisch in der Nachbarschaft oder an das nächstbeste Geburtstagskind verschenke. Soweit ich weiß, hat noch keiner eine Figur von mir weiterverkauft. :)


Welche Figur Ihrer Bücher würden Sie gern einmal persönlich kennenlernen und warum?
Alle großen, rotblonden, blauäugigen, attraktiven, jungen Männer.


Gibt es sonst noch etwas, was Sie dem Leser mitteilen möchten?
Schockt eure Eltern. Lest ein Buch.


Das gesamte Interview gibt es auf
www.verlorene-werke.de zu lesen.

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